Tag 150, 151,152,153, 154, Coronakrise

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend. Nun ist es schon wieder einige Tage her, dass ich hier etwas gepostet habe. Manchmal habe ich eine kleine Schreibblockade.

Heute habe ich mich zum Beispiel mit einer Bekannten im Cafe Ruppiner Feingebäck getroffen. Wir haben uns wegen Corona und auch anderer Dinge schon sehr lange nicht mehr gesehen. Wir haben uns ein schönes Stück Torte und Kaffee gegönnt und uns mal wieder so richtig ausgetauscht. Wir hatten zufällig sogar einen netten Musiker Liedermacher zur Unterhaltung im Kaffee. Ich lauschte seinen sehr tiefsinnigen Texten. Mir hat seine Musik sehr gut gefallen. Sie waren sehr melancholisch.

Ich fragte ihn nach seinem Namen und er sprach sehr offen mit uns über sich und seine ganz persönliche Geschichte. Er ging ziemlich offen mit uns um. Das hat uns super gefallen. Dieser Liedermacher Raimund Scheel hat sehr tiefsinnige Lieder. Wir tauschten unsere Telefonnummern aus.

Link zu Raimund Scheel

Meine Gesichtsmaske wurde angefertigt vom Shirt Shop in Neuruppin.

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Tag 63, Coronakrise, Etappe 6 unserer Pilgerwanderung

Ein wunderbarer Morgen, frische Luft und klarer Himmel. Kein Flugzeug. Wie lange noch? Wie lange noch keine grosse Hektik, auf Autobahnen freie Fahrt, regionales Essen schätzen? Wie lange noch bis uns der Alltag wieder einholt? Auch unsere Natur hat sich eine kleine Auszeit gönnen können. Wir reden die ganze Woche darüber. Halten Abstand. Wir sind in der frischen Luft. Es liegt alleine an uns selbst wie wir unsere Lebenszeit einteilen. Heute freuen wir uns auf einen entspannten Tag. Da bin ich dabei 😎. Freue mich auch schon auf Giselas Garten. Ich überlege schon ob ich nicht noch einen Tag in der schönen Stadt Marburg bleibe. Schon lange her, als ich dort war. Wünsche euch einen guten Tag.

Altfriesacker Badestelle

Text von Lore zum heutigen Pilgertag in Gedanken:

Pilgerwanderung Tag 6 : Ostheim Donnerstag 21. Mai 2020, 6. Etappe Ostheim -Homberg/Efze 12 km

Mit den  Autos geht es von Homberg-EfzeZiegenhain 20 km.

Guten Morgen ihr Lieben!
Wir sitzen bei herrlichem Wetter im Garten und lassen uns das Frühstück schmecken.
Unsere Nacht war erholsam und wir freuen uns auf eine kurze Etappe, durch Himmelfahrt sind viele Leute unterwegs. Alles wieder gepackt.

Von der Ostheimer Kirche nordwestlich über den Feldweg 2 km nach Mosheim. Kleiner Abstecher in die Metzgerei Hain, holen uns dort noch Proviant und weiter geht’s. Auf der Kohlenstraße und Kehrenbergstraße aus dem Dorf hinaus, zum Feldweg hoch an den Waldrand.
Wir laufen den Waldweg geradeaus und erfreuen uns an der Natur. Am großen Elisabethpfad – Kreuz vorbei nehmen wir einen Fußpfad zur Straße rechts nach Hombergshausen.
Dort gehen wir nur durch, nach links auf den Ruhlaufweg, dann rechts auf einen Feldweg. Der Elisabethpfad folgt dem Wanderweg X2 vorbei an Grünhof und über den Mosenberg mit dem Segelfluggelände nach Homberg/Efze.
Wir machen eine Pause und treffen Hans-Wilhelm, Bernd, Marlies und Karl in einer Eisdiele. Jeder gönnt sich einen großen Eisbecher, das haben wir uns verdient. Nun verteilen wir uns auf die Autos und fahren die 20 km nach Ziegenhain.
Dort übernachten wir im Gemeindezentrum, Hans-Wilhelm hat Feldbetten besorgt, Marlies stellt die Bettwäsche bereit, es kann geschlafen werden.
Zusammen gehen wir zu Giselas Garten. Wir grillen und schnacken; die drei Männer bedienen uns; es ist ein schöner warmer Abend. Zu später Stunde geht es Abmarsch ins Gemeindezentum. Die kurze Strecke heute, war eine willkommene Abwechslung für unsere Blasen an den Füßen oder?

Vielen lieben Dank liebe Lore, für Deinen sehr guten Text. So können wir uns alle in Gedanken sehr den 6.Pilgertag vorstellen. 

Impuls für den Tag

Donnerstag, den 21.05.2020

Aus dem Evangelium
Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. Mt 28,17

Gedanken
Wie kann Gott das zulassen; den Tod eines kleinen Kindes, brutale Terroranschläge, sinnlose Kriege, verheerende Naturkatastrophen? Ist ihm das alles egal? Ist das wirklich ein guter Gott oder der große Unbekannte hinter der Maske? Solch erschreckende Gedanken können uns Menschen kommen, wenn wir versuchen, Gott in unserem Leben zu entdecken. Vielleicht müssen sie uns sogar kommen, weil wir sonst nicht begreifen könnten, welch unermessliche Bedeutung für unseren Glauben Jesus Christus hat; denn in ihm hat Gott für alle Zeiten sein ganzes und wahres Gesicht gezeigt. Spätestens durch ihn ist deutlich geworden: Es ist nicht wahr, dass er im Verborgenen geblieben ist. Es ist nicht wahr, dass er hinter den Wolken, weit weg von unserer Realität entrückt, unbeteiligt zuschaut, wie wir uns abrackern und in die Irre gehen. Es ist nicht wahr, dass wir bei unserem Beten nur mit uns selber sprechen. 

Maximilian Himmel

Gebet
Du sagst uns zu, dass du bleibst. Wir werden nicht ergründen, wer du bist. Aber du sagst uns zu, dass du bleibst. In aller Zeit, bis in die Ewigkeit willst du dich mit uns verbinden. Wir danken dir.




Tag 62, Coronakrise, Etappe 5 von der Pilgerwanderung von Eisenach nach Marburg

Spangenberg Mittwoch 20. Mai 2020


5.Etappe Spangenberg – Ostheim ca. 18 km
Beim Frühstück stärken wir uns und im Morgenkreis erklingt unser Lied, schön dass wir viele gute Sängerinnen unter uns haben, mit Lore ist das so ein Ding (singen kann sie nicht).
Vom Burgsitz gehen wir die Rathausstraße und Klosterstraße talwärts. In der Straße „Neustadt“ steht die Kapelle St. Elisabeth und St. Nikolaus, doch wir gehen weiter zum Ortsausgang auf den Radweg R12 nach Mörshausen 5 km. Es geht am Flüsschen Pfieffe entlang auf dem Enten schwimmen., wir hören Vogelgezwitscher.
Etwas Typisches aus der Gegend:
In der Traditionssprache werden die Mörshäuser „Rewwester“ genannt, das ist ein Topf mit zwei Griffen und einem Ausgießer. Hierin wurde Milch aufbewahrt und zur Herstellung von Butter und Käse genutzt….

In Gedanken bin ich jeden Tag bei der Pilgerwanderung dabei. Ich hoffe sehr, dass wir unsere Pilgerwanderung im Herbst nachholen können.

Kommt alle gut durch den Mittwoch.

Impuls für den Tag Mittwoch, den 20.05.2020

Aus dem Evangelium

 

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in der ganzen Wahrheit leiten. Joh 16,13

 

Gedanken Wie viele Freuden werden zertreten, weil die Menschen meist nur in die Höhe blicken und, was zu ihren Füßen liegt, nicht achten.  Catharina Elisabeth Goethe

Gebet Wir loben dich, Herr, auch wenn es uns schwer wird, wenn wir auf diese Welt sehen. Wir loben dich, Herr, denn ohne dich könnten wir nichts erkennen, nicht das Gute, nicht das Schwere. Wir loben dich, Herr, denn noch immer geht am Morgen die Sonne auf, noch immer blühen die Blumen, noch immer verstehen wir etwas von deinem Wort.

Tag 54, Coronakrise, Vielen Dank an Annelie Voland

Liebe Annelie Voland,

vielen lieben Dank für dein Post. Du hast es auf den Punkt gebracht.  Auch vielen Dank für dein riesiges Lob. Du gehörst für mich auch zu den ganz tollen, inspirierenden Menschen dazu. Seitdem ich dich im Netz kennengelernt habe, folge ich dir gern. Und als du bei der DKK 2018 direkt auf mich zu gekommen bist, habe ich mich sehr gefreut. Auch beim #pilgerngegenkrebs konntest du uns alle sehr inspirieren zum Mitmachen. Und dein ganz persönlicher Besuch bei mir zu Hause und auch der gemeinsame Besuch des Seefestivals und dein Besuch in unserer Sportgruppe zusammen mit den Wandermädels. Dann fällt mir noch unser Pilgern zwischen Himmel und Teufelsberg und unser gemeinsames Adventspilgern mit Advendssingen ein. Ich bekomme gerade Gänsehaut. Ich kann noch so viele tolle Sachen aufzählen, die wir alle zusammen gemacht und erlebt haben. Gemeinsam sind wir stark und ein ganz tolles Team.

Hier findet ihr ganz die ganz persönlichen Gedanken von Annelie Voland. :

Die drei Grundsätze niemals aufzuhören.

Ich glaube das wird mal wieder ein etwas persönlicherer Post, ich habe gerade das Bedürfnis mich mitzuteilen, viele von Euch folgen mir ja bereits Jahre und ich hoffe immer dazu anzuregen, andere Perspektiven zu verstehen versuchen und Meinungen anderer anzuhören. Nun… Lasst mich erzählen. Ein Thema, mit dem ich immer mal mehr oder weniger zu kämpfen habe. Manchmal ist es nämlich ziemlich schwer “Gutes” zu tun. Das merke ich gerade unglaublich doll, denn an jeder Ecke stehen Fallen und Löcher, liegen Steine oder stehen Menschen, die dir die Handbremse ziehen. Ich bin das schon fast gewohnt, mir ist das häufiger passiert, dass mir Ideen oder Projekte “geklaut” wurden. Leute fühlen sich manchmal nicht abgeholt, vielleicht auch gekränkt, wenn ich sie nicht persönlich darum bitte in ein Projekt einzusteigen oder zu partizipieren. Was dann passiert? Ja, dann wird geredet. Ohja, viel geredet! Aber weißt du was ich da inzwischen denke: F** Y! Trauen sich die Leute, die reden, selbst Ideen und Projekte ins Leben zu rufen? Die traurige Wahrheit ist oft: Nein. Oder noch besser, es steht ein kommerzieller Gedanke dahinter. Ohja, lass uns das Projekt machen, um mein Business aufzubessern. Ich meine, ja Geld brauchen wir alle zum Leben, aber der Mensch sollte niemals zu einer Handelsware werden. NEIN, wir machen die Projekte der Sache wegen, weil wir Gemeinschaft fördern und Menschen (auch wenn zur Zeit nur online) zusammenbringen wollen. Aber wem sag ich das, vielleicht kennt ihr das ja selbst. Du machst etwas, was andere nicht machen oder sich nicht trauen und schwupps – gibts Kritik. Weil du anders bist. Verdammt, ja ich bin anders und inzwischen fühl ich mich sehr gut damit. Ach und ich hab inzwischen Menschen getroffen, die auch anders sind, das macht es noch mehr anders und bewundernswert. Naja jedenfalls hatte ich heute eine kurze Phase der Unsicherheit. Ist das alles richtig so, kannst du das machen? Das macht ja sonst keiner so…. Aber weißt du was mich wieder zurück geholt hat? So doof es klingt, die Informationsschrift meines Promotionsstipendiums, Seite 2, Absatz IV.:
Für was ich als Stipendiatin des deutschen Volkes stehe…

  1. den Willen und die Fähigkeit, etwas Besonderes zu leisten,
  2. die Freude daran, das eigene Leben verantwortungsvoll und offen für Neues und Ungewöhnliches zu gestalten,
  3. die Bereitschaft, sich über die persönlichen Belange hinaus zu engagieren.

Gut, dass ich diesen drei Grundsätzen die letzten 7 Jahre gefolgt bin und so viele wundervolle Projekt auf die Beine stellen durfte. Zahlreiche Workshops, Vorträge, Sportkurse, Events, mein Pilgerprojekt inklusive tausender Euro Spenden und Preisgelder für verschiedene Vereine. Alles für betroffene Personen, in der Hoffnung Ihnen etwas wertvolles für Ihr Leben mitgeben zu können. Schöne Erinnerungen, Erfahrungen, Liebe. Klingt das übertrieben?
Meine drei Grundsätze niemals aufzuhören. Der Weg war nie einfach, wird er auch nicht, fertig, ich bin mir dessen bewusst. Deshalb, ich mache einfach weiter und sollen die Finger auf mich zeigen, ich habe mich wenigstens getraut, anders zu sein, Initiative zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und mich über meinen Horizont hinaus für andere Menschen zu engagieren.
Da frage ich mich nur: Wann hast du dies das letzte Mal getan? Oder die Personen, die von dir reden? Ja lasst uns alle erstmal selbst an die Nase greifen, dann reden!

Falls du etwas Inspiration brauchst, ich kenne da eine Hand voll wundervoller Menschen, die mit Herz und Blut hinter ihren Projekten und Initiativen stehen. Und ja, ich sehe Euch alle und ihr seid meine große Inspiration!
think-pink.club, Projekt Heldencamper, Bewegte Frauen, Andrea Voss, Gabi König, Segelrebellen, Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V., Ricarda Raabe, Petra Bischof, Michael Weiss, Mädelsabende und meine aller liebsten Follower, die mir hier seit langem Kommentare setzen und Wissen, Leben und Emotionen teilen. Ich weiß Eure Arbeit und Zeit sehr zu schätzen!

Gut, ich will garnichts mit diesem Post erreichen, außer Euch zu ermutigen ANDERS ZU SEIN! Bitte zeige Initiative, zeige Mut und denke über den Tellerrand. Kritik ist wichtig, aber sie sollte von den richtigen Personen kommen. Schau genau hin, überlege wem du folgst und wen du mit ans Steuer nimmst. Manchmal ist weniger mehr, sonst drehen wir uns schnell im Kreis.

In voller Bereitschaft,

Eure Annelie

Impuls für den Tag

Dienstag, den 12.05.2020

Aus der Lesung
Sie setzten für sie in jeder Gemeinde Älteste ein und empfahlen sie unter Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten. Apg 14,23

Gedanken
Was wäre die Welt ohne Menschen, die von einer besseren Welt, einer besseren Kirche, von sozialer Gerechtigkeit träumen? Oft werden sie verkannt, verlacht oder gar verstoßen. Schließen wir uns doch ihren Träumen an – dann wird aus Träumen Wirklichkeit. 

  1. Philipp J. Schmidbauer OPraem

Gebet
Führe mich zu meinem besseren Ich, hilf mir, ein Mensch zu werden, dem alles Lebende Vertrauen schenkt, Tiere und Pflanzen, auch die Luft, das Wasser, die Erde und das Licht, die diese alle am Leben erhalten, bewahre mich als einen, der Geheimnis und Eigenart des vielfältigen Lebens in seinen einmaligen Erscheinungsformen und in seiner Gesamtheit achtet. 

Yehudi Menuhin, Geiger, Dirigent

https://www.instagram.com/p/CAFY9acoIOO/?igshid=1ooxioe65x1k0

Tag 2, Spaziergang und Gärtnereibesuch, Frühlingserwachen

Ein Post, von Kurvenkratzer Influcancer, Niemand ist allein, #talkaboutcancer

Gebet
Du, Herr, rufst uns zur Umkehr und zur Ruhe, zu Gelassenheit und Lebensfreude. Du schenkst uns Zeit aufzuatmen, durchzuatmen, Leben zuzulassen. So gib uns die Gnade, uns auf dein Angebot einlassen zu können.

Meine Lesung im Frauentreff An der Wuhlheide

Heute war es nun soweit: ich habe eine Lesung im Frauentrff An der Wuhlheide gehalten. Ich möchte mich auf diesem Wege nochmals für die tolle Gastfreundschaft bedanken. Es waren schöne gemütliche Stunden.

Ich habe in meinem Vortrag auch Fotos gezeigt von unserer Pilgerwanderung im Mai 2019. Es waren viele Fotos der Erinnerung. Das Projekt unter der Leitung von Annelie Voland heisst Pilgern gegen Krebs. Ich freue mich immer noch sehr darüber, dass ich im letzten Jahr in Ihrer Gruppe mitgelaufen bin.

Das Leben lieben heißt Gott lieben. Lew Tolstoi