Fotonachlese vom Pilgern durch den Grunewald

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Tag 107, Coronakrise, Erinnerung an das Pilgern im vergangenen Jahr.

Das Pilgern und die innere Stimme

Sehr oft denke ich an das Pilgern im vergangenen Jahr. Die Pilgerwanderung zusammen mit 12 anderen an Krebs erkrankten Menschen aus ganz Deutschland hat mich wieder mehr gelernt, auf meine innere Stimme zu hören. Mir haben die Pilgerwoche von Frankfurt Oder nach Berlin sehr gut gefallen. Meine Gedanken und Gefühle, die ich in der Pilgerwoche hatte, wirken noch sehr lange in mir nach.

Vielen lieben Dank an Annelie und Petra, die uns die Woche zu einen unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.

Hier habe ich mal einen Text von Annelie Voland, der mich sehr berührt hat. :

Ich bekomme immer wieder ein unglaublich erwärmendes Gefühl in meiner Brust, wenn ich durch die Fotos unserer diesjährigen Pilgerwanderung gehe. Das Foto hier ist an einem Morgen entstanden, an dem wir, wie jeden Morgen, in Stille liefen. Jeder für sich, jeder im eigenen Kopf und mit den eigenen Gedanken. Manchmal liefen wir so bis zu einer Stunde, bis sich die ersten leisen Gespräche auftaten. Es kann so schwer sein, die eigenen Gedanken zu hören, ihnen zu lauschen und achtsam zu betrachten. Hast du dir einmal zugehört, was du dir selbst erzählst? Ich bin fest davon überzeugt, dass unsere innere Stimme einen sehr großen Einfluss auf unser Glücksempfinden hat. Es zählt am Ende nämlich wirklich, was du dir selbst erzählst, welche Geschichten du glaubst und was du auf deine Umwelt projezierst. Deine Gedanken bestimmen deine Wahrnehmung, das was du siehst und hörst. Das Pilgern hat mir aber auch gelehrt, dass ich sehr sanft, beruhigend und liebevoll mit mir selbst sein kann und darf. Ich möchte meine innere Stimme ganz und garnicht stilllegen, das wäre wie, als wenn ich ein schreiendes Baby zuhause habe und einfach die Tür zu mache und mir die Ohren zuhalte. Nein! Ich höre auf meine Stimme und höre ihr zu. Ich versuche zu verstehen, was sie mir sagen will und warum sie mir das sagt. Wenn sie traurig ist oder Angst hat, gebe ich ihr die Aufmerksamkeit, die sie braucht und sage ihr, dass alles gut werden wird, dass wir einen Weg finden werden und sie niemals alleine sein wird. Ich glaube das ist einer der Gründe warum mich das Pilgern so sehr verändert hat. Inzwischen kann ich mich selbst verstehen und meiner inneren Stimme zuhören und folgen. Sie ist das liebevollste und reinste was es gibt, ehrlich, liebend, dankbar, manchmal aber auch ängstlich, wütend oder trauernd. Alles darf sein, niemals schließe ich die Tür und halte mir die Ohren zu. Das hilft einfach nicht!

Der Weg wird dir bringen, was DU brauchst.
Das hier ist eines meiner Lehren.

Buen Camino*
Eure Annelie

 

 

Tag 66, Coronakrise, Sonntag

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag mit Euren Lieben. Ich schaue mir gerade den ZDF Gottesdienst an. Es wurde gerade das Lied gesungen:

Meine Zeit steht in Deinen Händen…

Du bist nicht allein., ich bin nicht allein, wir sind nicht allein…

Ihr seid nicht allein.

 

Ich bin da und Du bist nicht allein…

Ich sehe was, was du nicht siehst und ich bin bei dir sagt Gott.

Impuls für den Tag

Sonntag, den 24.05.2020

Aus dem Evangelium
Ich bin nicht mehr in der Welt, aber sie sind in der Welt und ich komme zu dir. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir! Joh 17,11

Gedanken
Pfingsten als Fest des Glaubens wird in der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen. Auch für Gläubige bleibt Pfingsten oft seltsam abstrakt. Doch Pfingsten könnte hoch aktuell sein. Einerseits als Fest der Spiritualität für die Gläubigen in der Kirche, weil der Glaube nur geistlich erfasst werden kann. Wie mühsam, wenn die Bibel nur als historisches Buch und die Dogmen nur mit einer Alltagslogik und nicht spirituell diskutiert werden! Andrerseits ist Pfingsten als Fest des Geistes für die gesamte Gesellschaft aktuell. Es ist entscheidend, in welchem Geist wir zusammenleben. Nur in einem Geist, der auch für das Geistig-Geistliche offen ist, können wir mit den verschiedenen Lebensstilen umgehen. Nur in einem Geist, der beziehungsfähig macht, fühlen wir uns von den Fremden nicht bedroht. 

P. Dr. Christian M. Rutishauser SJ

Gebet
Herr, lass uns spüren, wie du in uns bist und wir in dir geborgen. Hilf uns in die Vertrautheit einzutauchen, die Jesus mit dir hatte und die du uns in ihm geschenkt hast.

Tag 65, Coronakrise,  8. Etappe Pilgern nach Marburg

Vielen lieben Dank an Lore, Gisela und Margit, vielen lieben Dank,  das ihr uns in Gedanken auf die Pilgerwanderung mitgenommen habt. Ich habe in den letzten 8 Tage immer sehnsüchtig auf Eure ganz persönlichen Gedanken zur Pilgerwanderung gewartet. Also ich kann nur sagen, dass Euch das sehr gelungen ist, mit uns eine Fantasie Pilgerwanderung zu machen. Nun hoffe ich natürlich von ganzem Herzen,  dass wir diese Pilgerwanderung nach der Coronakrise  gemeinsam durchführen können. Bitte bleibt alle gesund.

Text von Margit zum heutigen Tag:

Unser Ziel heute Marburg. Ich sitze zuhause noch beim Frühstück und lasse in Gedanken die letzten Tage an mir vorüber ziehen. Danke schon jetzt für die gute Planung, das Essen, die Unterkünfte. Die Informationen über unsere Pilgertag. Heute Morgen bin ich ganz bei mir und traurig, die Gemeinschaft zu verlassen. Marburg ist schon vor der Haustür. Ein Weg noch von meinem Wohnort Limeshain bis zur Mittelalterstadt Büdingen. Unser schönes Hessenland. Was gibt es alles zu sehen. Wer kennt die Eckchen, die Täler und Sehenswürdigkeiten? Marburg, eine der schönsten und liebenswerten Städte. Oder hier unsere Keltenwelt am Glauberg. Darf ich euch einladen uns zu besuchen? Kleine Gruppen dürfen in das Museum. Der Aussenbereich ist weitläufig. Meldet euch bei mir. Vielleicht machen wir auch ab und an eine Information über eine unserer Wanderungen und wir lernen, bis wir uns treffen, auch andere Gegenden kennen. Was denkt ihr? Heute weiß ich schon, dass mir morgen Dein Bericht, liebe Lore, fehlt. Mit diesen Gedanken an euch bleibt alle alle gesund, haltet Abstand. In Erwartung euch kennenzulernen. Liebe Grüße von Margit aus Limeshain.

Tag 64, Coronakrise, 7. Etappe von der Pilgerwanderung

Ankunft an der Orgelqwerkstatt Scheffler im Mai 2019 beim Pilgern gegen Krebs

ETAPPE Freitag. 22.5.2020. Text von Margitt:

Heute morgen ist es ziemlich drückend und schwül. Ich liege im Bett wie ein nasses Handtuch. 😴 Die Frühaufsteher sind gewaschen und gekämmt. Meine Haare stehen noch zu Berge. Wenn ich mich jetzt nicht beeile sind sie schon alle in Gieselas Garten und frühstücken. Es hat sich schon herumgesprochen, dass ich ein extrem ausgebildetes Schlafgen habe. Als ich in den Garten komme, singen schon alle ein Frühlingslied. Was bin ich doch für eine Trödeltante. Stadtallendorf steht heute auf unserer Route. War da nicht mal der Hessentag? Und Amöneburg? Ein wunderschön gelegener Ort! Der Höhepunkt am heutigen Tag hat einen Namen. In der Pilgerkirche Kleinseelheim habe ich vor ca 8 Jahren einen Pilgersegen erhalten. Kenne ich mich hier noch aus? Ein schönes Fleckchen Erde. Glaube auch dort übernachtet zu haben. Ich lasse mich überraschen. Wenn ich nicht mehr laufen kann müsst ihr mich tragen oder im Karren fahren. Da will ich hin. Mit viel viel Wasser dabei laufen wir los. Was seit ihr alle noch soooo fit.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Freitag und einen schönen Start ins Wochenende.

Tag 61, Coronokrise, 4.Etappe von Burghofen nach Spangenberg 19 km

In Gedanken gehe ich jeden Tag die Pilgerwanderung durch. Lore schickt uns von jeder Etappe eine Geschichte. Diese Geschichte bekomme ich an jedem Morgen in meinem E-Mail Postfach. Ich freue mich immer riesig darüber.

Suche den Weg, der dich durch alle Ablenkungen begleitet. Sieh nach oben und orientiere dich am Himmel. Lass dich vom Licht leiten und mache den Kopf frei für neue Wege die dir eine andere Richtung geben und deinen Kopf mit Ideen füllen.

Tag 60, Coronakrise, Datterode Montag 18. Mai 2020 3. Etappe Datterode – Burghofen ca. 23 km

Datterode Montag 18. Mai 2020

3. Etappe Datterode – Burghofen ca. 23 km

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die neue Woche. Heute wäre ich zusammen mit den anderen Pilgerinnen den Jakobsweg von Datterode nach Burghofen gelaufen. In Gedanken bin ich bei den anderen Pilgerinnen, die mich begleitet hätten.

Ich versuche mir jeden Tag die Wegstrecke vorzustellen.

Heute früh bin ich dann wieder sehr früh aufgestanden und machte mich auf den Weg durch den nach Altfriesack zum morgendlichen Walking. Das sind hin und zurück ca. 5,5 km. Unterwegs umarme ich dann meine beiden Bäume. Ich habe meine beiden Bäume Namen gegeben: Sie heißen Pickeldie und Frederick. Das Bäume umarmen gehört für mich zu meinem morgendlichen Ritual mit dazu. Ich spreche dann auch mit den Bäumen. Das spendet mir Kraft und Mut für den Tag. Auf dem Rückweg hielt ich noch an der Mühle an und mähten den Schafen zu. Sie kamen gleich angerannt. Ich hatte etwas Brot dabei und fütterte sie damit. Sie ließen es sich schmecken.

#schwan

Impuls für den Tag

Montag, den 18.05.2020

Aus dem Evangelium
Wenn aber der Beistand kommt, den ich euch vom Vater aus senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, dann wird er Zeugnis für mich ablegen. Joh 15,26

Gedanken
Sehnsucht / Nach dem Wort / Das ich mir nicht selbst sagen kann / Ich weiß / Es wird mich heilen / Mich tragen / Auffangen, was meine Hände / nicht mehr halten / Sehnsucht / nach diesem Wort Sehnsucht / Und Empfangen

BR

Gebet
Lass mich dem vertrauen, dass du mir schenken wirst, dass die Hilfe bereits auf dem Weg ist, dass zwischen Lachen und Weinen Wahrheit beginnt und von dem zeugt, was das Leben trägt.

Tag 59, Coronakrise, Tag 2 der Pilgerwanderung würde uns heute von Creuzburg nach Datterode führen. ❤❤❤❤

Guten Morgen in die Runde, ich bin heute schon sehr früh wach gewesen. Die Nachtigall hat mich geweckt. Genauso, war es im letzten Jahr auch nach der ersten Nacht beim Pilgern in der Orgelwerkstatt Scheffler. Im letzten Jahr bin ich ja die Nordroute von Frankfurt Oder nach Berlin mit gelaufen. Die erste Wegroute ging von Frankfurt Oder nach Sieversdorf. Unsere gestrige Etappe ging gestern von Eisenach nach Creuzburg. Und heute sind wir dann ja von Creuzburg nach Datterode unterwegs. Ich bin gespannt auf die 2.Etappe. Buoen Camino. Eure Andrea🍀

Tag 58, Coronakrise, Gartenarbeit, Pilgerwanderung in Gedanken

Heute wäre unsere Pilgerwanderung los gegangen. Aufgrund von Corona ist die Pilgerwanderung verschoben worden. Wir hoffen alle, dass wir die Pilgerwanderung vom Pilgern gegen Krebs so schnell wie möglich nachholen können. Die Pilgerwanderung wäre von Eisenach nach Marburg vom 16.5.20 – 22.5.20 gegangen.

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. hat diese Pilgerwanderung organisiert.

Anfang des Jahres haben wir uns zu einem Kennenlerntreffen in Wabern getroffen.

Gemeinsam werden wir täglich Strecken zwischen 12 und 23 km gehen, gemeinsam lachen, schweigen und vielleicht auch weinen. Wir werden unser Gepäck selber tragen und in Herrbergen übernachten.

Wir wollen mit unserer Tour den offenen Umgang mit dem Thema Krebs fördern. Wir wollen aber auch ganz bei uns sein und nach der Therapie wieder Kraft und Mut für das Betreten neuer Wege in uns erwachen lassen.

Wenn nichts mehr geht, geh los!

Die 1 Etappe sollte uns von Eisenach nach Creuzberg über 16 km führen.

In Gedanken werden wir die Reise durchgehen und versuchen eine Vorstellung von den Schauplätzen zu bekommen.

Tag 54, Coronakrise, Vielen Dank an Annelie Voland

Liebe Annelie Voland,

vielen lieben Dank für dein Post. Du hast es auf den Punkt gebracht.  Auch vielen Dank für dein riesiges Lob. Du gehörst für mich auch zu den ganz tollen, inspirierenden Menschen dazu. Seitdem ich dich im Netz kennengelernt habe, folge ich dir gern. Und als du bei der DKK 2018 direkt auf mich zu gekommen bist, habe ich mich sehr gefreut. Auch beim #pilgerngegenkrebs konntest du uns alle sehr inspirieren zum Mitmachen. Und dein ganz persönlicher Besuch bei mir zu Hause und auch der gemeinsame Besuch des Seefestivals und dein Besuch in unserer Sportgruppe zusammen mit den Wandermädels. Dann fällt mir noch unser Pilgern zwischen Himmel und Teufelsberg und unser gemeinsames Adventspilgern mit Advendssingen ein. Ich bekomme gerade Gänsehaut. Ich kann noch so viele tolle Sachen aufzählen, die wir alle zusammen gemacht und erlebt haben. Gemeinsam sind wir stark und ein ganz tolles Team.

Hier findet ihr ganz die ganz persönlichen Gedanken von Annelie Voland. :

Die drei Grundsätze niemals aufzuhören.

Ich glaube das wird mal wieder ein etwas persönlicherer Post, ich habe gerade das Bedürfnis mich mitzuteilen, viele von Euch folgen mir ja bereits Jahre und ich hoffe immer dazu anzuregen, andere Perspektiven zu verstehen versuchen und Meinungen anderer anzuhören. Nun… Lasst mich erzählen. Ein Thema, mit dem ich immer mal mehr oder weniger zu kämpfen habe. Manchmal ist es nämlich ziemlich schwer “Gutes” zu tun. Das merke ich gerade unglaublich doll, denn an jeder Ecke stehen Fallen und Löcher, liegen Steine oder stehen Menschen, die dir die Handbremse ziehen. Ich bin das schon fast gewohnt, mir ist das häufiger passiert, dass mir Ideen oder Projekte “geklaut” wurden. Leute fühlen sich manchmal nicht abgeholt, vielleicht auch gekränkt, wenn ich sie nicht persönlich darum bitte in ein Projekt einzusteigen oder zu partizipieren. Was dann passiert? Ja, dann wird geredet. Ohja, viel geredet! Aber weißt du was ich da inzwischen denke: F** Y! Trauen sich die Leute, die reden, selbst Ideen und Projekte ins Leben zu rufen? Die traurige Wahrheit ist oft: Nein. Oder noch besser, es steht ein kommerzieller Gedanke dahinter. Ohja, lass uns das Projekt machen, um mein Business aufzubessern. Ich meine, ja Geld brauchen wir alle zum Leben, aber der Mensch sollte niemals zu einer Handelsware werden. NEIN, wir machen die Projekte der Sache wegen, weil wir Gemeinschaft fördern und Menschen (auch wenn zur Zeit nur online) zusammenbringen wollen. Aber wem sag ich das, vielleicht kennt ihr das ja selbst. Du machst etwas, was andere nicht machen oder sich nicht trauen und schwupps – gibts Kritik. Weil du anders bist. Verdammt, ja ich bin anders und inzwischen fühl ich mich sehr gut damit. Ach und ich hab inzwischen Menschen getroffen, die auch anders sind, das macht es noch mehr anders und bewundernswert. Naja jedenfalls hatte ich heute eine kurze Phase der Unsicherheit. Ist das alles richtig so, kannst du das machen? Das macht ja sonst keiner so…. Aber weißt du was mich wieder zurück geholt hat? So doof es klingt, die Informationsschrift meines Promotionsstipendiums, Seite 2, Absatz IV.:
Für was ich als Stipendiatin des deutschen Volkes stehe…

  1. den Willen und die Fähigkeit, etwas Besonderes zu leisten,
  2. die Freude daran, das eigene Leben verantwortungsvoll und offen für Neues und Ungewöhnliches zu gestalten,
  3. die Bereitschaft, sich über die persönlichen Belange hinaus zu engagieren.

Gut, dass ich diesen drei Grundsätzen die letzten 7 Jahre gefolgt bin und so viele wundervolle Projekt auf die Beine stellen durfte. Zahlreiche Workshops, Vorträge, Sportkurse, Events, mein Pilgerprojekt inklusive tausender Euro Spenden und Preisgelder für verschiedene Vereine. Alles für betroffene Personen, in der Hoffnung Ihnen etwas wertvolles für Ihr Leben mitgeben zu können. Schöne Erinnerungen, Erfahrungen, Liebe. Klingt das übertrieben?
Meine drei Grundsätze niemals aufzuhören. Der Weg war nie einfach, wird er auch nicht, fertig, ich bin mir dessen bewusst. Deshalb, ich mache einfach weiter und sollen die Finger auf mich zeigen, ich habe mich wenigstens getraut, anders zu sein, Initiative zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und mich über meinen Horizont hinaus für andere Menschen zu engagieren.
Da frage ich mich nur: Wann hast du dies das letzte Mal getan? Oder die Personen, die von dir reden? Ja lasst uns alle erstmal selbst an die Nase greifen, dann reden!

Falls du etwas Inspiration brauchst, ich kenne da eine Hand voll wundervoller Menschen, die mit Herz und Blut hinter ihren Projekten und Initiativen stehen. Und ja, ich sehe Euch alle und ihr seid meine große Inspiration!
think-pink.club, Projekt Heldencamper, Bewegte Frauen, Andrea Voss, Gabi König, Segelrebellen, Jakobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V., Ricarda Raabe, Petra Bischof, Michael Weiss, Mädelsabende und meine aller liebsten Follower, die mir hier seit langem Kommentare setzen und Wissen, Leben und Emotionen teilen. Ich weiß Eure Arbeit und Zeit sehr zu schätzen!

Gut, ich will garnichts mit diesem Post erreichen, außer Euch zu ermutigen ANDERS ZU SEIN! Bitte zeige Initiative, zeige Mut und denke über den Tellerrand. Kritik ist wichtig, aber sie sollte von den richtigen Personen kommen. Schau genau hin, überlege wem du folgst und wen du mit ans Steuer nimmst. Manchmal ist weniger mehr, sonst drehen wir uns schnell im Kreis.

In voller Bereitschaft,

Eure Annelie

Impuls für den Tag

Dienstag, den 12.05.2020

Aus der Lesung
Sie setzten für sie in jeder Gemeinde Älteste ein und empfahlen sie unter Gebet und Fasten dem Herrn, an den sie nun glaubten. Apg 14,23

Gedanken
Was wäre die Welt ohne Menschen, die von einer besseren Welt, einer besseren Kirche, von sozialer Gerechtigkeit träumen? Oft werden sie verkannt, verlacht oder gar verstoßen. Schließen wir uns doch ihren Träumen an – dann wird aus Träumen Wirklichkeit. 

  1. Philipp J. Schmidbauer OPraem

Gebet
Führe mich zu meinem besseren Ich, hilf mir, ein Mensch zu werden, dem alles Lebende Vertrauen schenkt, Tiere und Pflanzen, auch die Luft, das Wasser, die Erde und das Licht, die diese alle am Leben erhalten, bewahre mich als einen, der Geheimnis und Eigenart des vielfältigen Lebens in seinen einmaligen Erscheinungsformen und in seiner Gesamtheit achtet. 

Yehudi Menuhin, Geiger, Dirigent

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