Montag, 18.01.21

Rote Rosen bei uns im Garten.
Erinnerung an unseren Sommerurlaub 2020 auf Rügen
Waldbaden
Waldbaden

Heute früh, als ich aufgestanden bin, lag Schnee. Ich öffnete das Zimmerfenster und atmete tief ein und aus und machte ein paar QiGong Übungen. Alles wirkt so friedlich, sauber und schön, wenn der Boden mit einer leichten Schneeschicht bedeckt ist.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Start in die neue Woche.

Impuls für den Tag

Montag, den 18.01.2021

#Feuerschale, wärmendes Feuer

Aus der Lesung
Mein Sohn bist du. Ich habe dich heute gezeugt. Hebr 5,5b

Gedanken
Ein gutes Wort für heute: An meiner Seite geht Gott selbst, an meiner Seite steht seine Kraft. Was auch immer der Tag bringen mag: Seine Kraft trägt mich hindurch.

BR

Gebet
Du beauftragst mich. Gerufen von dir, wage ich mich an den nächsten Schritt. Du traust mir zu, dass ich es schaffen kann, darum kann auch ich selbst mir vertrauen. Dafür danke ich dir.

Sonnabend, 16.01.2021

Halte dir jeden Tag dreißig Minuten für deine Sorgen frei und mache in dieser Zeit ein Nickerchen. Abraham Lincoln

Aus dem Kalender für Frauen: Alles hat seine Zeit
Ich habe mir etwas Frühling in die Wohnung geholt.

Ich wünsche Euch und Euren Familien allen ein schönes Wochenende.

Heute Nacht kann ich wieder einmal nicht so richtig schlafen. Zu viele Sachen gehen mir durch den Kopf.

In solchen Nächten setze ich mich im Bett hin und lese ein bisschen. Irgendwann kommt der Schlaf dann von ganz alleine.

Manchmal schreibe ich dann auch in meinem Tagebuch.

Nimm Herausforderungen nicht zu persönlich.

Impuls für den Tag

Samstag, den 16.01.2021

Aus der Lesung
Lasst uns also voll Zuversicht hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden! Hebr 4,16a

Gedanken
Du wagst dein Ja und erlebst einen Sinn. Du wiederholst dein Ja und alles bekommt Sinn. Wenn alles Sinn hat, wie kannst du anders leben als ein Ja.

Dag Hammarskjöld, UN-Generalsekretär

Gebet
Brich an, du bist die wahre Sonne, leucht uns mit deinem Himmelsschein; des Heilgen Geistes Glanz und Wonne dring tief in unsre Herzen ein. 

Ambrosius von Mailand, Bischof, Kirchenvater

 

 

Donnerstag, den 14.01.2021, Lied von Raimund Scheel nach einem Gedicht von Elli Michler

Impuls für den Tag

Donnerstag, den 14.01.2021

Aus der Lesung
Darum beherzigt, was der Heilige Geist sagt: Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet nicht eure Herzen wie beim Aufruhr am Tag der Versuchung in der Wüste! Hebr 3,7-8

Gedanken
Herzenshärte ist das Schändlichste von allem, weil sie keine Barmherzigkeit kennt, nichts von Liebe wissen will und weil sie nichts Gutes wirken kann.

Hildegard von Bingen OSB, Mystikerin

Gebet
Ich bekenne es, mein Gott, ich höre dir nicht immer zu. Darum bitte ich dich: Öffne heute meine Ohren und mein Herz für den leisen Klang deiner Stimme in allem Sein.

Ich wünsche Dir Zeit, gesungen von Raimund Scheel

Heute bin ich wieder sehr zeitig aufgestanden. Nach dem Frischmachen und anziehen ging es gleich zur Lympfdrainage. Dann ging ich zum Bäcker und holte frische Brötchen. Draußen lag Schnee. Es sah aus wie eine dünne Decke Puderzucker. Die Luft war so herrlich klar und frisch. Ich genoß das Fahrrad fahren durch den frischen Morgenduft.

Als ich nach Hause kam, öffnete mir mein Mann die Haustür. Es wehte mir ein herrlicher Kaffeeduft entgegen. Ein Gefühl der Dankbarkeit und des Glücks kam in mir auf.

Wir frühstückten dann zusammen und machten es uns etwas gemütlich.

Am späten Vormittag fuhren wir dann in die Stadt Neuruppin. Wir wollten einkaufen und ich wollte mir Passfotos machen lassen.

Für die Passfotos machte ich dann vorher telefonisch einen Termin aus.

Vorgestern ist mir zufällig aufgefallen, dass mein Personalausweis Mitte Februar 21 abläuft. Ich wunderte mich sehr, dass es schon 10 Jahre her ist, dass ich meinen letzten Ausweis erhalten habe.  Im Amt Fehrbellin rief ich dann auch gleich noch an und machte einen Termin für die nächste Woche in Fehrbellin aus.

Jetzt in Coronazeiten sind die Behördenzeiten auch gar nicht so einfach. Alles muss vorher telefonisch angekündigt werden.

Als ich an der Tür vor dem Fotoladen stand setzte ich meine FFP2 Maske auf.

Die nette Frau Boddin öffnete mir Dir Tür. Dann konnte ich mir etwas die Haare kämmen. Beim Fotografieren konnte ich natürlich kurzzeitig meine Maske abnehmen.

Mein Ausweis läuft Mitte Februar ab und da brauchte ich unbedingt biometrische Passfotos.

Ich war so zufrieden, dass es überhaupt geklappt hat ein Fotogeschäft zu finden, das derzeit Passfotos macht. Frau Boddin war sehr nett und freundlich. Vielen lieben Dank.

 

 

Tag…, Coronakrise, Lied von dem Liedermacher Raimund Scheel „Mein Weg zum Ziel“ auf YouTube

https://wp.me/paGU9K-20V

Gerne höre ich Lieder von Raimund Scheel.

Mein Weg zum Ziel

Freitag, 8.1.2021, Sonnabend den 9.1.2021

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende.

#christrose

Leider hört man jeden Tag von dem Anstieg der Coronazahlen. Es macht mir schon Angst und Bange, was das für Auswirkungen auf ganz viele Menschen auf der ganzen Welt hat. Ich hoffe nur, dass diese Pandemie bald in den Griff bekommen wird.

Auch hier in unserem Landkreis gibt es sehr viele Neuinfizierte und 2 Todesfälle. Es ist einfach sehr traurig.

Link zum Landkreis Coronazahlen

Lebensmut
Übrigens bei meinen Räucheraktivitäten in den Rauhnächten ist ein Wunsch für dieses Jahr übrig geblieben. Endlich mit unserem Paddelboot eine Tour zu machen. Ich hoffe auf einen warmen Sommer.

 

#jerusalemachallenge

Ich finde die jerusalemerchallenge ist eine tolle Sache.

Link zum Ruppiner Anzeiger

Impuls für den Tag

Samstag, den 09.01.2021

Aus der Lesung
Furcht gibt es in der Liebe nicht, sondern die vollkommene Liebe vertreibt die Furcht. Denn die Furcht rechnet mit Strafe, wer sich aber fürchtet, ist nicht vollendet in der Liebe. 1 Joh 4,18

Gedanken
Drohungen und Furcht sind der Tod jeder Religion. Sie lassen keine Freude im Herzen aufkommen. Wo die Angst den Menschen regiert, hat die Liebe keinen Platz oder sie verkommt.

RA

Gebet
Was wäre das für ein Leben, liebespendender Gott, wenn wir die Angst verlören, ganz dir vertrauten, wenn wir dem Wunder Raum gewährten. Vollende uns in deiner Liebe.

Leider ist heute früh eine liebe Freundin von mir gestorben. Ich werde sie vermissen. Komme gut über die Regenbogenbrücke liebe Sylke.

 

Sonntag, den 3.1.2021

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.

Heute habe ich mich mal so richtig ausgeschlafen. Es tat so gut mich in mein Bettchen zu kuscheln und einfach nur zu träumen.

Heute in de Rauhnacht vom 2. auf den 3. Januar bin ich mehrmals mitten in der Nacht aufgewacht. Zuvieles ging mir durch den Kopf. Ich machte mir dann ein kleines Lichtlein an und dachte über vieles nach. Ich schlug mein Tagebuch auf und fing an etwas einzuschreiben.

Gestern Abend habe ich wieder eines dieser Wunschzettelchen zusammen mit Rosmarin geräuchert. Es ist ein tolles Ritual an jedem Abend.

Die Rauhnächte enden in der Nacht vom 5. auf den 6.Januar. Ich bin schon sehr gespannt, welcher Wunschzettel übrig bleibt.

Räuchern mit Rosmarin
#sonnenuntergang zwischen Wustrau und Treskow

Gestern bin ich auch insgesamt 19700 Schritte gelaufen. Am Vormittag mit einer Freundin in den Altfriesacker Wald.

Und hat Nachmittag hat mich Friederike besucht. Wir gingen zusammen zu unserer Badestelle durch den Park und dann über das Hohe Ende bis zum Obelisken und weiter bis zur Buskower Badestelle. Es tat und beiden sehr gut miteinander zu quatschen und zu lachen

Vielen lieben Dank liebe Friederike für den tollen Nachmittag.

Tag 4, Lockdown, 18.12.2020

Heute bin ich um 8:00 Uhr aufgestanden. Ich machte ein paar kleine Gymnastikübungen. Anschließend bereitete ich das Frühstück für uns zu.

Am späten Vormittag fuhren wir dann mit unserem Auto nach Kremmen. Wir wollten unsere Gasflasche austauschen.

Auf dem Marktplatz von Kremmen entdeckte ich eine Filiale von Bäckerei Plentz. Ich kaufte mir ein paar Dominosteine, ein paar Mürbeteigplätzchen, Vanilliekipferl und ein 1/2 Mischbrot. Es gab sogar ein Terminplankalender umsonst dazu. Über den Kalender mit Gebeten habe ich mich sehr gefreut.

Vielen Dank für den Kalender
Ich wünsche allen MitarbeiterInnen und Mitarbeiter von der Bäckerei Plentz ein Frohes Fest und ein gesundes neues Jahr. Das Personal ist in allen Filialen immer sehr freundlich. Ich komme gerne immer mal wieder.

Am späten Nachmittag habe ich dann noch eine kleine Walkingrunde gemacht. Es tat mir sehr gut und ich konnte über vieles Nachdenken. Das Wetter war herrlich.

Ich habe gelernt, dass du niemanden dazu bringen kannst, dich zu lieben. Alles was du tun kannst, ist, jemand zu sein, den man lieben kann. Der Rest liegt an dem anderen.

Als ich vom laufen zurückkam lag ein kleiner Glücksengel von Martina vor meiner Tür. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Vielen lieben Dank für diesen Engel liebe Martina.

Ich habe gelernt, egal wie viel ich mich kümmere, manche Menschen kümmert es nicht.

Ich habe gelernt, dass man immer jemanden mit lieben Worten verlassen sollte. Es könnte das letzte mal sein, dass du ihn siehst.

Ich habe gelernt, dass im Leben nicht zählt was du hast, sondern wen du hast.

Ich habe gelernt, dass es nicht wichtig ist was Leuten passiert, sondern was sie daraus machen.

Ich habe gelernt, dass, egal wie dünn du etwas schneidest, es immer zwei Seiten gibt.

Ich habe gelernt, dass du noch lange weitermachen kannst, nachdem du dachtest es geht nicht mehr.

Ich habe gelernt, dass wir immer verantwortlich sind für das, was wir tun, egal wie wir uns fühlen.

Ich habe gelernt, dass Helden Menschen sind, die das tun, was getan werden muß, wenn es notwendig ist, ohne Rücksicht auf die Konsequenzen.

Ich habe gelernt, dass es Übung braucht, Verzeihen zu erlernen.

Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die dich aufrichtig lieben, aber nicht wissen, wie sie es zeigen sollen.

Ich habe gelernt, dass ich manchmal wenn ich wütend bin, das Recht habe wütend zu sein, aber niemals das Recht grausam zu sein.

Ich habe gelernt, dass wahre Freundschaft selbst über große Entfernungen hinweg Bestand hat. Dasselbe gilt für wahre Liebe.

Ich habe gelernt, dass nur, weil jemand dich nicht auf die Art und Weise liebt, die du dir wünschst, das nicht heißt, dass er es nicht mit allem tut was er hat.

Ich habe gelernt, dass Reife mehr damit zu tun hat, was für Erfahrungen du gemacht hast und was du daraus gelernt hast, als damit, wie viel Geburtstage du schon gefeiert hast.

Ich habe gelernt, dass du niemals einem Kind sagen solltest, seine Träume sind unglaubwürdig und befremdlich. Es gibt nur wenige Dinge die demütigender sind, und was wäre es schon für eine Tragödie, sie daran glauben zu lassen.

Ich habe gelernt, dass eine Familie nicht immer für dich da ist. Es hört sich seltsam an, aber Menschen, mit denen du nicht verwandt bist, können sich genauso um dich sorgen, dich lieben und dir das Vertrauen an die Menschen zurückgeben.

Ich habe gelernt, dass es nicht immer reicht, wenn andere dir verzeihen. Manchmal mußt du lernen, dir selber zu verzeihen.

Ich habe gelernt, dass, egal wie sehr dein Herz gebrochen ist, die Welt sich wegen deines Kummers nicht aufhört zu drehen.

Ich habe gelernt, dass wir Freunde nicht wechseln müssen, wenn wir verstehen, dass Freunde sich ändern.

Ich habe gelernt, dass zwei Leute, die genau die gleiche Sache betrachten, etwas total unterschiedliches sehen können.

Ich habe gelernt, dass jene, die ungeachtet der Konsequenzen aufrichtig mit sich selber sind, im Leben weiterkommen.

Ich habe gelernt, dass dein Leben in wenigen Augenblicken von Menschen geändert werden kann, die dich noch nicht einmal kennen.

Ich habe gelernt, dass, selbst wenn du denkst, du hast nichts mehr zu geben, du die Kraft finden wirst, zu helfen, wenn ein Freund nach dir ruft.

Ich habe gelernt, dass Schreiben sowie Reden emotionalen Schmerz erleichtern kann.

Ich habe gelernt dass, obgleich das Wort Liebe viele unterschiedliche Bedeutungen hat, es an Wert verliert, wenn es übermäßig benutzt wird.

Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die so fern aber doch so nah sind.

Ich habe gelernt, dass es Menschen gibt, die wie ich an das Gute glauben.

Ich habe gelernt, dass ich nie ausgelernt habe.

unbekannt

Tag 3, Lockdown, 17.12.2020

Ich wünsche Euch allen einen schönen Abend und später eine Gute Nacht.

Heute ist wieder ein toller Tag gewesen. Am frühen Morgen hatte ich gleich einen Termin zur Lymphdrainage bei meiner Physiotherapeutin. Es tat mir sehr gut mich massieren zu lassen. Danach fuhr ich mit dem Fahrrad durch unserem Dorf bus hin zum Bäcker. Ich kaufte dort ein paar Brötchen und Eier und eine Tageszeitung.

Zu Hause wieder angekommen, bereitete ich erst einmal das Frühstück für mich und meinen Mann und auch für unsere Tochter Jenny zu. Sie arbeitet derzeit im Homeoffice von unserer Fewo aus. Es ist so toll, sie mal wieder in unserer Nähe zu haben. Wir genießen es.

Am späten Vormittag holte mich dann Sabine ab. Für fuhren mit ihrem Auto bis hinter Karwe in Richtung Lichtenberg und gingen dann entlang des Feldweges spazieren. Es war herrlich entspannend.

1 JAHR OHNE DIE Metahasenbändigerin, Sabine S. und viele andere, die in diesem Jahr und in den vergangenen Jahren gestorben sind, ihr fehlt

Ich denke sehr oft an die vielen Frauen und Männer, die in diesem Jahr und auch in den vorangegangenen Jahren an Krebs gestorben sind. Es sind einfach zu viele. Sehr oft denke ich auch an die Frauen und Männer, die ich hier im Internet, aber auch persönlich kennengelernt habe, die nicht mehr unter uns sind. Es stimmt mich schon sehr traurig, dass ihnen nicht geholfen werden konnte.

Es gibt auch viele unter den Verstorbenen, die hier im Internet sehr offen mit ihren Gedanken und Gefühlen umgegangen sind. Einige von ihnen haben eigene Blogs oder haben auch ein Buch geschrieben. Heute möchte ich an Sybille Hansen erinnern, die ich im September 2016 beim MammaMia Wochenende in Frankfurt am Main kennengelernt habe erinnern. Sie hat 2 tolle Bücher geschrieben. : Unterwegs in roten Schuhen…Leben mit Krebs. ISBN 978-3-9816170-9-2;

Unterwegs in roten Schuhen ist all’ den Menschen gewidmet, die an einer Krebserkrankung leiden oder ihr erlegen sind. Dazu gehören meine Tante Anneliese, meine Schwester Andrea, Wegbegleiterinnen aus den Brustkrebsforen im Internet, die ein Stück Weg mit mir gegangen sind und nicht mehr leben. Sie haben den Kampf gegen den Krebs verloren. Sie haben wie ich und alle “Busenfreundinnen” einen langen, schweren Weg hinter sich gebracht, allein gelassen mit ihren Ängsten, ihren Schmerzen, ihrer Hilflosigkeit. Diesen Menschen, deren Leben durch die bedrohliche Krankheit Krebs bestimmt wurde, will ich eine Stimme geben, ihr Leiden soll nicht unbeachtet bleiben. ” Sybille Hansen