Tag 31, 32, 33, Coronakrise, Flitterwochenende zu Hause

Ich wünsche Euch und Euren Familien allen ein schönen Start in die neue Woche. Wir haben unser Wochenende komplett zu Hause im Garten verbracht. Die Sonne scheinte in vollen Zügen. Ich habe mir auch einen ganz leichten Sonnenbrand zugezogen.

Donnerstag, 04.10.2017, Reise in die Vergangenheit meines Vaters Teil 1

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Besuch in Wittstock bei meinem Bruder und in der Bibliothek

Meine beiden Bücher kann man sich in Wittstock in der Bibliothek ausleihen. Gestern habe ich mir das Buch von Greta Silver ausgeliehen.
Mein erstes Buch heisst: Mein Leben mit Brustkrebs und wie ich das positive Denken erlernte.
Ich halte mich sehr gern in der Bibliothek in Wittstock auf. Hier kann ich schnöckern und lesen. Es ist für mich ein Ort der Stille
Anschließend bin ich über den Marktplatz geschländert. Die ersten wärmenden Sonnenstrahlen haben mich erwischt.
Wittstock, Marktplatz
Mein Bruder Hans Joachim hat Geburtstag. Ich habe ihn heute in Wittstock besucht. Er hat sich sehr darüber gefreut.
Ich betreue meinen Bruder seit einigen Jahren.

Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. HERMANN HESSE

Sonntag, den 25.03.2018, Frühling und Brunch

Zu Gast bei einer Freundin in Neuruppin

Mein Leben mit Brustkrebs

Die vergangene Woche ist auch schon wieder wie im Fluge vergangen.
Mir geht es super. Heute waren wir mit zwei befreundeten Pärchen zum Brunch im Theodors. Wir haben dort sehr lecker gegessen. Meine Freunde und Freundinnen haben mir wieder einmal gesagt, dass ich mich seit meiner Erkrankung sehr verändert habe. Ich bin seitdem viel offener und lebe viel intensiver und auch viel bewusster. Ich kann mich auch über die Kleinigkeiten im Leben sehr freuen.
Ich bin sehr dankbar für die schönen Stunden, die wir miteinander verbrachten.

Anschließend sind wir dann noch bis Altfriesack spazieren gegangen. Es war ein rundum schöner Tag. Die Sonnenstrahlen verwöhnten uns sehr.

Leider ist meine Mutti in der vergangenen Woche wieder ins Krankenhaus gekommen. Sie hat eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Und es wurde ein riesiger Gallenstein entdeckt, der entfernt werden muss. Das macht mir natürlich wieder große Sorgen, ob auch alles Gut geht. Es kann ja immer zu Komplikationen kommen. Ich habe mir den Aufklärungsbogen genau durch gelesen. Eigentlich möchte ich ja meiner Mutter gern den Schmerz ersparen. Ich drücke mal die Daumen und bete zu Gott, dass alles wieder gut wird.

Mein Ostersträusschen auf dem Küchentisch

Sonntag, 05.03.2017, Frühlingsspaziergang

Link zu Google Books

Mein Leben mit Brustkrebs

Eines meiner Lieblingsbeschäftigungen derzeit ist das walken durch den Wald. Ich entdecke jeden Tag in der Natur soviel Neues. Heute z.B. habe ich einen Zitronenfalter gesehen. Er leuchtete so schön gelb. Der Zitronenfalter flog ganz aufgeregt von Baum zu Baum. Die Frühlingsluft einzuatmen ist auch etwas ganz besonderes für mich. Auf dem See schwammen Enten, Schwäne lustig herum. Sie freuen sich auch über die Sonne und den nahenden Frühling.

In der Frühlingszeit fühle ich mich oft etwas schwach und müde. Aber dann gehe ich an die frische Luft und betrachte die Natur und dann ist meine Müdigkeit weck.


Ich glaube durchaus, dass diese Symptome von Fatique durchaus auch nach so langer Zeit auftreten können. Bei mir war das auch so. Mein Gehirn kann alles ziemlich gut verdrängen. Zunächst überwog die Euphorie, den Krebs besiegt bzw. im Griff zu haben. Fast drei Jahre später merkte ich dann, dass es mir manchmal gar nicht gut ging.  Was bei mir dir Rettung war: Sport! Ob es meine Sportgruppe, Pilates oder Yoga ist oder Laufen und Walking oder das Rudern, egal, mach etwas was dir Spass macht. Das verteibt das Fatigue- Syndrom, macht wunderbar gute Laune und du fühlst dich hinterher jedesmal stärker und gesünder!

Fatique

Fatique ist französisch und bedeutet Müdigkeit. Es gibt aber auch das Fatique-Syndrom und das ist mehr als Müdigkeit: Tiefe Erschöpfung, Schmerzen im Kopf und Gelenken und Konzentrationsschwäche gehören dazu. Wochenlang kann dieser Zustand andauern. Arbeiten oder Zeit mit der Familie verbringen ist dann kaum möglich. Ob Fatique von der anstrengenden Krebsbehandlung kommt oder vom gesamten Stress weiß ich nicht. 90 % der Krebspatienten leiden zeitweise unter Fatique-Beschwerden. Manche ca. 20 % – 50 % dauerhaft.

Ich fühle mich an der frischen Luft sehr wohl. Auch kleine Gartenarbeit macht mir Spaß.

Liebe Alke, ich habe mir hier mal Dein Gedicht herein kopiert. Ich finde es passt sehr zu mein heutigen Post. Liebe Frühlingsgrüße von Andrea. 

Foto

Beim stöbern im Ruppiner Anzeiger vom 24.Februar 2017 habe ich folgenden Artikel gefunden.
“Es gibt Fortschritte” Krebsspezialist Michael Kiehl über die Versorgung von Tumorpatienten in Brandenburg.

Herr Prof.Kiehl ( Chefarzt am Klinikum Frankfurt (Oder)) , rund 15400 Menschen sind 2014 neu an Krebs erkrankt. Das entspricht der Bevölkerung einer Kleinstadt in Brandenburg. Sehen Sie über die Jahre  eine Zu- oder Abnahme der Erkrankungen?

Die Erkrankungen nehmen zu. Das hängt mit unserer alternden Gesellschaft zusammen. Mit zunehmenden Alter steigt das Krebsrisiko. 

Welche sind das? 

Ich erwarte, dass beispielsweise Hautkrebserkrankungen häufiger auftreten. Je älter ein Mensch ist, desto länger war er in seinem Leben in der Sonne ausgesetzt. 

Welche Krebsarten treten derzeit im Land häufiger auf?

Bauchspeicheldrüsenkrebs, Magenkarzinom, Tumore des Dick- und Mastdarms sowie Harnblasen- und Nierenzellkarzinome kommen öfter vor. Bei den Frauen nehmen die Lungentumore zu. 

Wo sehen Sie derzeit vor allem die Defizite in der Versorgung? 

Hausärzte, Krankenhäuser und onkologische Schwerpunktpraxen kommuniszieren noch nicht gut miteinander. 

Die Diagnose Krebs ist eine schwere psychische Belastung für die Betroffenen. Gibt es genug Psychater, Psychologen, die helfen?

Die psychologische Betreuung muss deutlich stärker ausgebaut werden. Es fehlen vor allem niedergelassene Psychoonkologen.

Wenn Sie fünf Jahre vorrausschauen – was sollte sich dann vor allem verbessert haben?

Wir sollten zu einem guten Miteinander von Hausärzten, Kliniken und onkologischen Schwerpunktpraxen kommen. Heute wird viel zu viel gegeneinander gearbeitet. 

Wo wird die Entwicklung bei der Behandlung hingegen? Worauf dürfen Betroffene hoffen?

Die Forschung gewinnt immer neue Erkenntnisse, es gibt neue Medikamente. Bei fortgeschrittenen Hautkrebs konnte mit modernen Medikamenten die Lebenszeit verlängert werden. Bestimmte, bisher unheilbare, tödliche Leukämien können heute so behandelt werden, daß der Patient damit weiterleben kann wie mit einer chronischen Krankheit. Bei vielen Krebserkrankungen wird es nächster Zeit Fortschritte geben. Ich rechne damit bei Lungenkrebs, bei Brustkrebs.

Dienstag, den 17.03.2015, Frühling

Abendhimmel über Wustrau

Mein Leben mit Brustkrebs
Heute habe ich wieder einen wundervollen Tag verlebt. Zuerst war ich bei einer guten Freundin zum Frühstück eingeladen. Wir hatten uns viel zu erzählen. Anschließend war ich dann wieder bei der Lymphdrainage. Ich muß schon sagen, dass ich mich durch die Lymphdrainage viel wohler fühle. Vor meiner kleinen Arbeit bummelte ich noch etwas im Einkaufszentrum. Da traf ich dann auch eine Bekannte von früher. Meine Bekannte hatte auch vor ein paar Jahren Krebs. Sie sagte auch zu mir, dass sich sehr vieles im Leben verändert hat. Aber Sie findet natürlich auch, dass man jetzt viel intensiver und positiver lebt. Manchmal bringt einen die Krankheit erst dazu, über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nach zu denken und sein Lebensweg zu verändern. Sie trifft sich auch jeden Mittwoch im Rehazentrum mit guten Freunden zu einer Krebssportgruppe. Sie hat mich herzlich dazu eingeladen.