Tag 79, Coronakrise,  Sonntag

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag Abend.

Frühling, Zometainfusion in Zeiten von Corona

❤️❤️❤️

Frühling 2020

Es war der 16. März 2020, die Straßen waren leer, die Geschäfte geschlossen, die Leute kamen nicht mehr raus.
Aber der Frühling 🌱wusste nichts
Und die Blumen 🌸blühten weiter
Und die Sonne☀ scheinte
Und die Schwalben 🐦 kamen zurück
Und der Himmel 🌌 färbte sich rosa und blau
Morgens kneteten wir Brot 🍞 und backten Kuchen 🍰
Es wurde immer später dunkel und morgens kam das Licht 💡 früh durch die Fenster
Es war der 16. März 2020
Die Jugendlichen studierten online 👩‍💻
Und am Nachmittag spielte man unvermeidlich im Haus 🏡
Es war das Jahr, in dem man nur zum Einkaufen 🛒 rausgehen konnte
Alles wurde geschlossen
Auch die Büros, Hotels und Bars
Die Armee fing an, Ausgänge und Grenzen zu bewachen
Es gab nicht genügend Platz mehr für alle in Krankenhäusern 🏥
Und die Leute wurden krank
Aber der Frühling 🌱 wusste es nicht und er trieb Sprossen
Es war der 16. März 2020
Alle wurden unter Quarantäne 🦠 gestellt
Großeltern, Familien und Jugendliche
der Gesundheit wegen
Dann wurde die Angst echt
Und die Tage sahen alle gleich aus
Aber der Frühling 🌱 wusste es nicht, und die Rosen 🌹 blühten weiter
Es wurde wieder das Vergnügen entdeckt, zusammen zu essen
zu schreiben und zu lesen, man lies der Fantasie freien Lauf und aus Langeweile wurde Kreativität👨‍🎨
Manche lernten eine neue Sprache
Manche entdeckten die Kunst
Studenten büffelten für die letzte Prüfung, welche noch für den Abschluss fehlte
Der Eine merkte, dass er getrennt vom Leben war und fand zu sich zurück
Der Andere hatte aufgehört, mit Ignoranz zu verhandeln
Der Eine hat das Büro geschlossen 🚫 und ein Gasthaus mit nur vier Personen eröffnet
Der Andere verließ seine Freundin 💔 , um der Welt die Liebe zum besten Freund zu gestehen
Es gab jemanden, der Arzt 🥼 wurde, um jedem zu helfen, der es brauchte
Es war das Jahr, in dem man die Bedeutung der Gesundheit 👩‍⚕ und des wahren Leidens erkannte und vielleicht auch seine Berufung
Das Jahr, in dem die Welt aufzuhören schien
Und die Wirtschaft den Bach runterging,
aber sie hörte nicht auf, sie erfand sich neu
Und der Frühling wusste es nicht, und die Blumen ließen den Platz den Früchten
Und dann kam der Tag der Befreiung ❣
Wir waren im Fernsehen und der Premierminister sagte zu allen, dass der Notfall vorbei sei
Und, dass der Virus 🦠 verloren hatte
Das die Italiener 🇮🇹 alle zusammen gewonnen hatten
Und dann gingen wir auf die Straße
Mit Tränen 😭 in den Augen
Ohne Masken 😷 und Handschuhe
Umarmten unseren Nachbarn 🤍
Als wäre er unser Bruder
Und da kam der Sommer
Weil der Frühling 🌱 es nicht wusste
Und er war weiterhin dabei

Trotz allem
Trotz des Virus
Trotz der Angst
Trotz des Todes
Weil der Frühling es nicht wusste
Und lehrte alle
Die Kraft des Lebens.
❣🌸🌹🌱

sechszehntermärzzweitausendundzwanzig #ichbleibezuhause #erzähleweiter

Danke Heidemarie Becker für den schönen Text
geklaut bei Ulrich Dörr – danke für´s Teilen <3

Ich bekomme gerade meine Zometainfusion.
Die Infusion läuft gerade über den Port in meinem Körper. Es fühlt sich gut an. Allerdings werde ich etwas schläfrig. Ich habe in der Vergangenheit Nacht etwas unruhig geschlafen.
Heute ist es relativ leer in der Onkologie gewesen. Schön, dass ich trotzdem ram gekommen bin. Dadurch weil ich jetzt nur alle 1/4 jährlich da hin muss, habe ich mich sehr gefreut, dass es heute geklappt hat. Vielen lieben Dank an das gesamte Team.

Donnerstag, 29.06.2017, Zahnarzt , Bisphosphonate, Nebenwirkungen

Mein Leben mit Brustkrebs

Ich komme gerade vom Zahnarzt. Ich lasse dort immer 3 mal im Jahr eine Zahnreinigung machen. Ich muss auf meine Zähne ganz besonders aufpassen. Da es bei der Gabe von Bisphosphonate auf Dauer zu Kiefernekrosen kommen kann. Da habe ich natürlich Angst, dass es bei mir auch einmal dazu kommen kann. Bisher geht es mir ja prima. Ich hoffe, dass das noch lange so bleibt. Aber ich denke positiv.

Quelle: Medizin und Ästhetik:

 In den letzten Jahren ist vor allem die Medikamenten-assoziierte Kieferknochenrosen durch antiresorptive Medikamente in den Fokus geraten. Antiresorptive Medikamente beeinflussen den Knochenstoffwechsel und verhindern besonders den Knochenab- und umbau. Vor allem Bisphosphonate (Zolodronsäure (z.B. Zometa, Aclasta), Pamidronsäure (z.B. Aredia), Ibandronsäure (z.B. Bondronat, Bonviva) oder Alendronsäure (z.B. Fosamax)) und der Antikörper Denosumab (XGeva, Prolia) können zu Kiefernekrosen führen. 

Anschließend bin ich noch in der Bibliothek gewesen und habe mir 3 Bücher ausgeliehen. Ganz besonders freue ich mich darauf das Buch von Maxie Wander: “Tagebücher und Briefe” zu lesen.
Ich habe dieses Buch als junge Frau gelesen und mich interessiert sehr, wie ich das Buch aus heutiger Sicht sehe. Ich hätte damals ja nie gedacht, dass ich auch einmal Krebs bekomme.

Außerdem habe ich mir noch die Romane von Sophie van der Stap:

  1. Heute bin ich blond, das Mädchen mit den neun Perücken.
  2. Morgen bin ich wieder da, Die Suche nach meinem zweiten Leben.
Ich bin schon sehr gespannt, auf diese Lektüre. Ich kann viele Parallelen zu mein heutiges persönliches Leben zu mir entdecken.
Das Lesen gehört auch zu eines meiner Hobbys. Es ist für mich auch die Seelenhygiene.