Frühling, Zometainfusion in Zeiten von Corona

❤️❤️❤️

Frühling 2020

Es war der 16. März 2020, die Straßen waren leer, die Geschäfte geschlossen, die Leute kamen nicht mehr raus.
Aber der Frühling 🌱wusste nichts
Und die Blumen 🌸blühten weiter
Und die Sonne☀ scheinte
Und die Schwalben 🐦 kamen zurück
Und der Himmel 🌌 färbte sich rosa und blau
Morgens kneteten wir Brot 🍞 und backten Kuchen 🍰
Es wurde immer später dunkel und morgens kam das Licht 💡 früh durch die Fenster
Es war der 16. März 2020
Die Jugendlichen studierten online 👩‍💻
Und am Nachmittag spielte man unvermeidlich im Haus 🏡
Es war das Jahr, in dem man nur zum Einkaufen 🛒 rausgehen konnte
Alles wurde geschlossen
Auch die Büros, Hotels und Bars
Die Armee fing an, Ausgänge und Grenzen zu bewachen
Es gab nicht genügend Platz mehr für alle in Krankenhäusern 🏥
Und die Leute wurden krank
Aber der Frühling 🌱 wusste es nicht und er trieb Sprossen
Es war der 16. März 2020
Alle wurden unter Quarantäne 🦠 gestellt
Großeltern, Familien und Jugendliche
der Gesundheit wegen
Dann wurde die Angst echt
Und die Tage sahen alle gleich aus
Aber der Frühling 🌱 wusste es nicht, und die Rosen 🌹 blühten weiter
Es wurde wieder das Vergnügen entdeckt, zusammen zu essen
zu schreiben und zu lesen, man lies der Fantasie freien Lauf und aus Langeweile wurde Kreativität👨‍🎨
Manche lernten eine neue Sprache
Manche entdeckten die Kunst
Studenten büffelten für die letzte Prüfung, welche noch für den Abschluss fehlte
Der Eine merkte, dass er getrennt vom Leben war und fand zu sich zurück
Der Andere hatte aufgehört, mit Ignoranz zu verhandeln
Der Eine hat das Büro geschlossen 🚫 und ein Gasthaus mit nur vier Personen eröffnet
Der Andere verließ seine Freundin 💔 , um der Welt die Liebe zum besten Freund zu gestehen
Es gab jemanden, der Arzt 🥼 wurde, um jedem zu helfen, der es brauchte
Es war das Jahr, in dem man die Bedeutung der Gesundheit 👩‍⚕ und des wahren Leidens erkannte und vielleicht auch seine Berufung
Das Jahr, in dem die Welt aufzuhören schien
Und die Wirtschaft den Bach runterging,
aber sie hörte nicht auf, sie erfand sich neu
Und der Frühling wusste es nicht, und die Blumen ließen den Platz den Früchten
Und dann kam der Tag der Befreiung ❣
Wir waren im Fernsehen und der Premierminister sagte zu allen, dass der Notfall vorbei sei
Und, dass der Virus 🦠 verloren hatte
Das die Italiener 🇮🇹 alle zusammen gewonnen hatten
Und dann gingen wir auf die Straße
Mit Tränen 😭 in den Augen
Ohne Masken 😷 und Handschuhe
Umarmten unseren Nachbarn 🤍
Als wäre er unser Bruder
Und da kam der Sommer
Weil der Frühling 🌱 es nicht wusste
Und er war weiterhin dabei

Trotz allem
Trotz des Virus
Trotz der Angst
Trotz des Todes
Weil der Frühling es nicht wusste
Und lehrte alle
Die Kraft des Lebens.
❣🌸🌹🌱

sechszehntermärzzweitausendundzwanzig #ichbleibezuhause #erzähleweiter

Danke Heidemarie Becker für den schönen Text
geklaut bei Ulrich Dörr – danke für´s Teilen <3

Ich bekomme gerade meine Zometainfusion.
Die Infusion läuft gerade über den Port in meinem Körper. Es fühlt sich gut an. Allerdings werde ich etwas schläfrig. Ich habe in der Vergangenheit Nacht etwas unruhig geschlafen.
Heute ist es relativ leer in der Onkologie gewesen. Schön, dass ich trotzdem ram gekommen bin. Dadurch weil ich jetzt nur alle 1/4 jährlich da hin muss, habe ich mich sehr gefreut, dass es heute geklappt hat. Vielen lieben Dank an das gesamte Team.

Auswertung meiner Lesung

Bild könnte enthalten: Nacht und im Freien

Meine Lesung am 8.2.2019 im Herz-Jesu Kloster in der Greifswalder Straße 18a hat super geklappt.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei meinen Zuhörern bedanken. Auch Eure tollen Worte zum Ende der Lesung von jedem einzelnen von Euch sind mir in mein Herz und meine Seele gegangen.

Vielen Dank dafür.

Ganz besonders möchte ich mich bei Christopher Frantzen, dem Organisator der Veranstaltung von der Jacobusgesellschaft Brandenburg-Oderregion e.V. bedanken.

Ich habe mich über das Buch und auch die Pilgerkarte sehr gefreut.

Über das Pilgern habe ich gestern noch eine ganze Menge erfahren.

Jetzt freue ich mich immer mehr auf meine Pilgerwanderung im Mai beim Pilgern gegen Krebs.

Vom 05..05. – 11.05.2019 werde ich die Nordroute von Frankfurt-Oder nach Berlin laufen.

Die Pilgerwanderung wird organisiert von :

Bewegung bei Krebs : Bewegung und Sport bei Krebs

Desweiteren möchte ich mich bei Enrike Pike bedanken, für Deine tolle Begleitung bei der Lesung und auch für die Übernachtung, die Bewirtung und auch ganz besonders für die tollen Gespräche mit Dir und vor allem unser gemeinsames Lachen. 

Bild könnte enthalten: Andrea Voss, steht

Bild könnte enthalten: Andrea Voss, sitzt und InnenbereichBild könnte enthalten: 2 Personen, einschließlich Andrea Voss, Personen, die lachen, Innenbereich

Freitag, 17.02.2017, Märkische Allgemeine, Ich lasse mich nicht unterkriegen.

Mein Leben mit Brustkrebs

Märkische Allgemeine. Ich lasse mich nicht unterkriegen.

Link zu meinen Buch:Mein Leben mit Brustkrebs und wie ich das positive Denke erlernte

Vorschau

Märkische Allgemeine Artikel über mich vom 17.02.2017

Wustrau

. Im April 2014 änderte sich mein Leben von binnen weniger Stunden. Mit einem neuen Job in Aussicht wollte ich die wenige freie Zeit nutzen, um mich bei einem Arzt durchchecken zu lassen. Doch was als Routinekontrolle begann, endete mit der schwerwiegenden Diagnose „Verdacht auf Brustkrebs“. Mammografie und Biopsie brachten Gewissheit: Ich hatte drei Tumore in der Brust. Noch schlimmer war die Nachricht der Ärzte wenig später, dass der Krebs bereits gestreut hatte. „Sie erzählten mir, dass ich unheilbar krank bin“, erinnere ich mich zurück. Der Schock kam erst später, doch er kam. „Ich bin da in ein tiefes Loch gefallen, das galt es erstmal zu verarbeiten“

Ausschnitt aus dem Zeitungsartikel: Heute, knapp drei Jahre nach der Diagnose, macht Andrea Voß einen stabilen, einen guten Eindruck. Sie strahlt Zuversicht aus. „Man freut sich über Kleinigkeiten und genießt jeden Tag, an dem man ohne Schmerzen und Beeinträchtigungen ist“, berichtet die 53-Jährige. Sie hat ihr Leben radikal geändert, teilweise freiwillig, teilweise notwendigerweise. Für ihren alten Job in der Bauplanung fehlte Voß die Kraft – und auch die Konzentrationsfähigkeit. „Ich bin manchmal ziemlich durcheinander, deshalb schreibe ich alles auf, um nichts zu vergessen“, sagt sie. Nicht nur die Konfrontation mit der eigenen Sterblichkeit – „natürlich sind immer wieder Ängste da“ – machten sich bemerkbar, auch die Medikamente wirkten sich auf sie aus.

Raus aus der Isolation, rein ins Internet – und vom Blog zum Buch

Doch statt sich zu verkriechen, suchte Voß den Kontakt zu anderen Betroffenen, auch über das Internet. Sie begann einen Blog zu schreiben und berichtete sehr offen über alles, was sie von nun an bewegte. Daraus ist mittlerweile ein Buch entstanden, ein zweites ist in Planung. „Ich versuche, das seelische Gleichgewicht zu halten, deshalb bin ich auch so offen. Sport und soziale Kontakte fangen mich auf.“ Mehrfach in der Woche walkt sie bis ins benachbarte Altfriesack und zurück. In Neuruppin hat sie sich einer Sportgruppe angeschlossen, die einmal die Woche zusammenkommt. Dort trifft sie auf andere Krebspatienten. „So sind viele weitere soziale Kontakte entstanden“, sagt Voß. Im Sommer nimmt sie mit Gleichgesinnten an der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ statt. Besonders beeindruckt hat sie das Engagement der Boxerin Ramona Kühne, mit der sie nach wie vor lockeren Kontakt hält.

Das Thema Krebs muss stärker in die Öffentlichkeit, sagt Andrea Voß

Zudem geht sie einem Minijob nach, arbeitet vier Tage die Woche am Nachmittag für eine Neuruppiner Firma. „Das gibt mir Tagesstruktur“, sagt Voß, die zudem nach eigener Aussage viel Unterstützung von ihrem Partner erfährt. Und dennoch:„Man muss sich eingestehen, dass man nicht mehr so leistungsfähig ist wie früher“, sagt sie. Alle vier Wochen muss sie in die Klinik, um sich eine Infusion geben zu lassen. Zudem wird sie auf Metastasen getestet.

Andrea Voß wünscht sich, dass das Thema „Leben mit Krebs“ stärker an die Öffentlichkeit drängt. Sie hat den Eindruck, dass Betroffene schnell ins soziale Aus gedrängt würden. „Das Leben kann auch mit einer Krankheit schön sein“, sagt sie. Bei einem Treffen im Herbst in Frankfurt am Main lernte sie andere Frauen mit dem gleichen Schicksal kennen. Es habe keine zehn Minuten gedauert, da sei ein Kontakt dagewesen. Nun hofft sie, dass sich auch in Neuruppin eine Selbsthilfegruppe findet.


Kommentare zu anderen Blogs:

Ich habe auch das Gefühl, dass man mit gesunder Lebensweise sehr viel erreichen kann. Es ist anscheinend bei jeder Krebs Therapie immer eine Sache des Profits. Ich versuche auch immer mal wieder meine Therapie zu hinterfragen. Das schlimmste was mir neulich mal passiert ist war als ich den Arzt fragte ob man meine Knochenmetastasen statt einer Infusion alle 4 Wochen auch durch eine Spritze Xgeva behandeln kann. Sagte er mir darauf, dass er dann ja nichts mehr an mir verdienen würde. Das hat mich doch ziemlich sprachlos gemacht. […]

Ja, liebe Andrea, soviel Ehrlichkeit kann schon verblüffen! 😉
Für mich, der dieses Thema jahrelang recherchiert hat, ist es völlig klar und unumstößlicher Fakt, dass wir uns, je nach Statistik, 90- 95% all unserer Erkrankungen, inkl. Krebs unwissend selber verursachen. Und es gibt mittlerweile auch schon sehr viele Menschen die erfolgreich die ‚Umkehrprobe‘ gemacht haben.
Gestern erst erfuhr ich, dass es ‚meine‘ Akademie bei der man derartiges auch auf akademischem Niveau studieren konnte nicht mehr gibt. Aber die Profitmediziner laufen weiterhin von den Uni- Fließbändern!
Liebe Grüße!


18.02.2017 20:02:57

Gratulation Andrea. Schön, dass auch die Presse auf deine Engagement aufmerksam macht. du bist ein Vorbild für viele Frauen, die in einer ähnlichen Lage sind. Alles Gute, Claudia