Dienstag, 19.06.2018, Einladung zum Poetry Slam nach Wittstock, Zahnarzt

Sonnenuntergang in Zingst

Mein Leben mit Brustkrebs

Gestern bin ich beim Zahnarzt in Fehrbellin gewesen. Es wurde bei mir von einem Backenzahn eine Amalganfüllung entfernt und durch eine neue Kunstofffüllung ersetzt. Leider musste mir auch ein anderer Backenzahn gezogen werden. Ich bin mit der Überzeugung dort hingegangen, dass mir der Zahn erhalten bleibt. Aber als ich auf dem Zahnarztstuhl saß, zeigte mir der Zahnarzt nochmal den Zahn der entzündet war. Ich hatte da zwar keine Schmerzen, aber ich erkannte die Notwendigkeit, das der Zahn gezogen werden muss. Er entfernte den Zahn behutsam und bekam ihm mit einem Male herausgezogen. Er verschrieb mir noch ein Antibiotikum gegen Entzündungen. Bei mir ist es besonders kompliziert einen Zahn zu ziehen, da ich ja immer noch eine Zometainfusion bekomme. Mein nächster Infusionstermin ist der 2.7.2018. Da bin ich schon sehr darauf gespannt, wie ich es dieses mal vertragen werde. Wir haben den Zeitabstand von einen monatlichen Rhythmus auf eine Zometagabe alle drei Monate geändert. Zum Anfang hatte ich natürlich ziemlich Angst, dass es mir schlechter gehen könnte, wenn ich die Zometainfusion nicht monatlich bekomme. Aber jetzt bin ich schon ruhiger geworden. Es geht mir gut.
Ich habe für morgen eine Einladung zum Poetry Slam in Wittstock erhalten. Ursprünglich wollte ich mich an diesem Poetry Slam beteiligen. Aber leider fiel mir nicht so kurzfristig ein neuer Text ein, der noch nicht veröffentlicht ist. Der Vortrag soll jeweils ca. 5 min gehen und mich hätte es schon gereizt. Daher werde ich morgen dort hinfahren und mir das Poetry Slam mal ansehen. 
Außerdem werde ich dann gleich noch meinen Bruder Hans-Joachim in Wittstock besuchen.

Schöne Menschen kann man nicht am Aussehen erkennen.
Archivbild: Ich vor dem Schloss Meseberg
Archivbild von mir: Das Schloss Meseberg, indem Frau Merkel heute auf Macron getroffen ist.
Archivbild: Cabrioausflug nach Schloss Meseberg

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Donnerstag, 19.10.2017, Arztgespräch über die Zometagabe

Ich bei der Zometainfusionsgabe in der Onkologischen Abteilung

Mein Leben mit Brustkrebs

Am Montag war es wieder soweit. ich bekam die Zometainfusion in meinem Port verabreicht. Ich habe die Infusion wieder gut vertragen.

Vorher begegnete ich noch meinem Arzt auf der Station und er fragte mich ob es mir gut geht. Ich bejahte es und bat um ein Gespräch.

Ich habe mich sehr gefreut, dass es kurz danach gleich zu ein Gespräch gekommen ist.

Ich hatte dieses mal das Gefühl, dass die Chemie zwischen uns stimmte. Ich habe ihn gefragt, ob wir die Infusionsgabe auch alle 3 Monate machen könnten. Und er hat sich die Zeit genommen mir alles richtig gut zu erklären. Die Entscheidung darüber, wie wir es weiter handhaben, ob es bei der Gabe alle vier Wochen bleibt, hat er mir überlassen. Ich habe mich hinterher gleich bei Ihm bedankt, dass er mir so toll zugehört hat und mir alles so toll erklärt hat.

Bisher habe ich die Infusion sehr gut vertragen. Bevor ich mich entscheide, will ich auf alle Fälle noch andere Fachärzte zu Rate ziehen.

Gestern habe ich dann bei meiner Krankenkasse angerufen und um Hilfe gebeten. Es hat nicht lange gedauert und es hat mich auch ein Gynäkologe von der TK angerufen. Mit diesem Gespräch war ich sehr zufrieden. Er sagte auch, dass ich die Zometainfusion doch lieber weiterhin alle 4 Wochen bekommen sollte, da  ich bisher ja kaum Nebenwirkungen habe. Er sagte mir aber auch, dass ich verschiedene Fachärzte dazu ruhig konsultieren soll, um sicher zu gehen, ob etwas dagegen spricht. 

Donnerstag, 29.06.2017, Zahnarzt , Bisphosphonate, Nebenwirkungen

Mein Leben mit Brustkrebs

Ich komme gerade vom Zahnarzt. Ich lasse dort immer 3 mal im Jahr eine Zahnreinigung machen. Ich muss auf meine Zähne ganz besonders aufpassen. Da es bei der Gabe von Bisphosphonate auf Dauer zu Kiefernekrosen kommen kann. Da habe ich natürlich Angst, dass es bei mir auch einmal dazu kommen kann. Bisher geht es mir ja prima. Ich hoffe, dass das noch lange so bleibt. Aber ich denke positiv.

Quelle: Medizin und Ästhetik:

 In den letzten Jahren ist vor allem die Medikamenten-assoziierte Kieferknochenrosen durch antiresorptive Medikamente in den Fokus geraten. Antiresorptive Medikamente beeinflussen den Knochenstoffwechsel und verhindern besonders den Knochenab- und umbau. Vor allem Bisphosphonate (Zolodronsäure (z.B. Zometa, Aclasta), Pamidronsäure (z.B. Aredia), Ibandronsäure (z.B. Bondronat, Bonviva) oder Alendronsäure (z.B. Fosamax)) und der Antikörper Denosumab (XGeva, Prolia) können zu Kiefernekrosen führen. 

Anschließend bin ich noch in der Bibliothek gewesen und habe mir 3 Bücher ausgeliehen. Ganz besonders freue ich mich darauf das Buch von Maxie Wander: “Tagebücher und Briefe” zu lesen.
Ich habe dieses Buch als junge Frau gelesen und mich interessiert sehr, wie ich das Buch aus heutiger Sicht sehe. Ich hätte damals ja nie gedacht, dass ich auch einmal Krebs bekomme.

Außerdem habe ich mir noch die Romane von Sophie van der Stap:

  1. Heute bin ich blond, das Mädchen mit den neun Perücken.
  2. Morgen bin ich wieder da, Die Suche nach meinem zweiten Leben.
Ich bin schon sehr gespannt, auf diese Lektüre. Ich kann viele Parallelen zu mein heutiges persönliches Leben zu mir entdecken.
Das Lesen gehört auch zu eines meiner Hobbys. Es ist für mich auch die Seelenhygiene.