Die Nacht vom 5./6. Januar bildet den Abschluss der Rauhnächte, Heilige Drei Könige, Epiphaniasnacht, Frau Holle-Tag

Der 6. Januar stellt den Abschluss der Rauhnächte dar. Die Heiligen drei Könige erreichen das Christkind, um es zu segnen.

Zum Tag der Heiligen drei Könige am 6.Januar schließen sich die feinstofflichen Tore der Anderswelt.

Als kleines Ritual habe ich eine Kerze angezündet, um jetzt eine Rückschau der vergangenen Tage und Nächte zu halten.

Ich kann nur sagen, das diese besinnliche Zeit mir sehr gefallen hat. Ich habe mich in dieser Zeit mal wieder auf die wesentlichsten Dinge des Lebens fokussiert. Das Leben im Hier und Jetzt war auch wieder von sehr großer Bedeutung für mich. Die Rauhnächte habe ich zum erstenmal mitgemacht.

An jeden Abend räucherte ich mit einem anderen Kraut.

Heute habe ich mit Weihrauch geräuchert und das 11.Zettelchen mit meinen Wünschen für die kommenden 12 Monate verbrannt. Morgen früh öffne ich das übrig gebliebene Zettelchen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was denn übrig geblieben ist und welchen Wunsch ich dann auch versuche zu verwirklichen habe.

Räuchern mit Weihrauch und Wunschzettel verbrannt.

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Rauhnächte

Diesen Namen leitete das gemeine Volk von den Nebeln her, die sich in dieser Zeit oft bilden, den kalten Winden und Stürmen, die um das Haus wehen und dem Rauch der offenen Feuer, die in dieser Zeit üblich waren, um sich zu erwärmen.

Traditionell war es auch üblich, Räucherrituale durchzuführen, um Haus und Hof zu reinigen, Dämonen fern zu halten und Krankheitserreger zu vernichten. Hierzu wurden vor allem einheimische Kräuter, wie Bilsenkraut, Salbei, Holunderrinde oder Fichtenharz verwendet. Später übernahm sozusagen der Pfarrer oder der Hausherr unter Verwendung von Weihrauch die traditionellen Räucherungen.

Neben den Räucherungen war es üblich, Haus und Hof zu reinigen, um sich für das neue Licht und das neue Jahr bereit zu machen, Dämonen auszutreiben und Unheil abzuwenden. Die traditionellen Rauhnächte sind der 21., der 24. und der 31.12. sowie der 5.1.

12.Rauhnacht Licht

Die 12.Rauhnacht schenkt uns das Licht. Jeden Tag dürfen wir unsere Augen öffnen und voller Dankbarkeit das Licht in unserem Leben entdecken. #rauhnächte, #licht #achtsamkeit #leben #lebenslust, #lebenskunst, #lebensfreude, #seele #glück #inspiration

Raunacht vom 4.1. auf den 5.1.2021

Ich wünsche Euch und Euren Familien allen einen schönen Abend. 

Ich habe eben gerade wieder einen Wunschzettel verbrannt.

Heute habe ich mit Salbei geräuchert.  Ich habe an jedem Tag eine andere Pflanze benutzt.

Es duftet ganz herrlich.

Räuchern mit Salbei

Heute früh bin ich auch wieder sehr früh aufgestanden. Ich ging walken. Draußen war es weiß und eine kleine Schneedecke bedeckte den Boden. Eine herrliche Luft zum Atmen. Ich genoss es in vollen Zügen.

Ich wurde 1963 in Barthmannshagen geboren und bin in Vorland und Wustrau aufgewachsen.
Das Leben war damals magisch, wir lebten im Leichtsinn. Wir hatten ein schönes Leben! Mit all meinen Freunden und Freundinnen und jeder wurde wie ein Teil der Familie behandelt. Wir gingen raus, um zu spielen, wir waren immer glücklich 😀 und haben ALLES gegessen, was unsere Mutter oder Oma vorbereitet hat. Aus Respekt. Und weil keiner auch nur irgendeine dieser neumodischen Allergien oder Unverträglichkeiten hatte. Das lag wohl auch mitunter daran, dass wir den Sand aus dem Sandkasten gegessen haben, Äpfel und Kirschen von den Bäumen, OHNE unsere Hände 30x zu desinfizieren.
Wir haben unsere Kuchen und Süßigkeiten miteinander geteilt, es hat uns 50 Pfennig gekostet. So wie der Tages-Eintritt ins Freibad. Oder ein riesiges Softeis.
Nach der Schule haben wir unsere Hausaufgaben gemacht und dann so schnell wie möglich mit dem Spielen begonnen.
Man konnte einen ganzen Tag auf dem Spielplatz bleiben mit
1 Mark 🤑 und mal weniger, wenn jemand nichts hatte. Es wurde alles brüderlich geteilt. JEDER war mal dran. KEINER hat sich gedrückt.
Wir spielten die ganze Zeit Fußball, fuhren mit Rollschuhen, Fahrrad oder Roller. Spielten mit Murmeln und Gummitwist, Hüpfen, Verstecken, Fangen,… wir sind auf die Bäume geklettert 🌳, haben Baumhäuser gebaut, ohne dass jemand die Behörden rief und uns wegen Sachbeschädigung belangt hat.
Wir haben einen Berg mit den Herbstblättern gemacht 🍂 zum reinspringen ohne an die Mikroben zu denken. Wir konnten unbesorgt durch die Nachbarschaft laufen. Auch spät Abends im Dunkeln. Wir mussten nicht mit Smartwatch oder Smartphone überprüft und be-helicoptert werden. Wir konnten die Uhr lesen. Sowohl digital, als auch analog. Wenn es hieß, sei um 7 zu Hause, waren wir das, mit einem Puffer von wenigen Minuten. Wir aßen Früchte von den Bäumen und den Sträuchern in den Gartenanlagen, ohne sie zu waschen, fuhren Rad auf dem Gehweg ohne Helm oder Knieschoner, aber mit einem Stück Karton, das zwischen den Speichen steckte, um Motorradgeräusche zu machen 😆. Wir bauten uns Sprungschanzen aus Erde und Brettern, fielen hin, standen auf, fuhren weiter. Kein Pflaster oder Desinfektionsmittel musste auf die aufgeschürften Knie oder Ellenbogen.
Um uns mit unseren Kameraden zum Spielen zu treffen, gingen wir vor ihr Haus und riefen lautstark ihre Vornamen oder klingelten an der Tür.
Abends nach unserem Bad 🛀 haben wir unseren Schlafanzug und unsere Hausschuhe angezogen und spätestens 20.00 Uhr waren wir im Bett 😴 ohne zu reden. Ohne Handy. Ohne Fernseher. Wir haben uns gefreut, wenn die Wettervorhersage schönes Wetter für den Tag danach vorhersagte 🌤️ denn das war alles, was uns wichtig war, wissend, dass wir morgen draußen spielen konnten. Keine sozialen Medien, keine 📱 und wir wussten nicht, was wir hätten damit anfangen sollen, weil wir Freunde, Freundinnen und einen 🏐 hatten.
Wir hatten vor nichts Angst und um unsere älteren Menschen mussten wir uns keine Sorgen machen. Jeder kannte die Kinder des anderen und konnte sagen: ′′ Warte, bis ich deine Eltern sehe, wenn du nicht lieb bist!”. Niemand war böse, weil wir uns aufeinander verlassen konnten 🤝.
Uns wurde dieser Respekt gegenüber Anderen beigebracht. Als Kind durfte man einen sprechenden Erwachsenen nicht unterbrechen!
Bei Sonnenuntergang wussten wir, dass es Zeit ist, nach Hause zu gehen 🏡.
Wir gingen gerne zur Schule 💼, weil uns beigebracht wurde, die Lehrer zu respektieren 🎓 und es war eine Freude, unsere Klassenkameraden und Freunde jeden Tag zu sehen 🧒👧.
Wir haben unseren Mund vor unseren Eltern geschlossen, weil wir wussten, dass wir Stubenarrest bekommen, wenn wir dagegen sprechen, und es war so: “Du darfst morgen nicht draußen spielen gehen, sondern bleibst zu Hause” 🌤.
Wir sollten öfter über all’ diese glücklichen Momente nachdenken 💭, denn wir sind verloren in einer Gesellschaft, in der es keinen Respekt, Autorität, Mitgefühl oder Wohlwollen für andere gibt 😔. Der gesunde Menschenverstand verliert haushoch, genau wie das Verständnis von Gut oder Böse, von richtig oder Falsch. Wir vegetieren in einer Gesellschaft, in der jeder nur noch an sich denkt. An andere denken, geht nur noch mit Groll. Oder mit Anwalt.
Kopiere den Text, füge dein Geburtsjahr ein und wo du aufgewachsen bist und vergesse nie, woher du kommst….
Frieden, Gesundheit und Liebe ✌️…. 🌹🌹🌹

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Sonntag, den 3.1.2021

Ich wünsche Euch allen einen schönen Sonntag.

Heute habe ich mich mal so richtig ausgeschlafen. Es tat so gut mich in mein Bettchen zu kuscheln und einfach nur zu träumen.

Heute in de Rauhnacht vom 2. auf den 3. Januar bin ich mehrmals mitten in der Nacht aufgewacht. Zuvieles ging mir durch den Kopf. Ich machte mir dann ein kleines Lichtlein an und dachte über vieles nach. Ich schlug mein Tagebuch auf und fing an etwas einzuschreiben.

Gestern Abend habe ich wieder eines dieser Wunschzettelchen zusammen mit Rosmarin geräuchert. Es ist ein tolles Ritual an jedem Abend.

Die Rauhnächte enden in der Nacht vom 5. auf den 6.Januar. Ich bin schon sehr gespannt, welcher Wunschzettel übrig bleibt.

Räuchern mit Rosmarin
#sonnenuntergang zwischen Wustrau und Treskow

Gestern bin ich auch insgesamt 19700 Schritte gelaufen. Am Vormittag mit einer Freundin in den Altfriesacker Wald.

Und hat Nachmittag hat mich Friederike besucht. Wir gingen zusammen zu unserer Badestelle durch den Park und dann über das Hohe Ende bis zum Obelisken und weiter bis zur Buskower Badestelle. Es tat und beiden sehr gut miteinander zu quatschen und zu lachen

Vielen lieben Dank liebe Friederike für den tollen Nachmittag.

Neujahr, 1.1.2021, Rauhnacht

Ich wünsche Euch allen ein gesundes neues Jahr. Mögen alle unsere Wünsche in Erfüllung gehen.

Antiquitäten Tilman Hoche

Heute Abend haben wir auf unserer Terasse ein kleines Neujahrsfeuer gemacht. Wir haben so das neue Jahr begrüßt. Wir haben dabei auch etwas geräuchert und so das neue Jahr begrüßt. Dazu gab es einen Lumumba. Es hat köstlich geschmeckt.

Dann habe ich noch geräuchert und einen kleinen Zettel verbrannt, auf dem ein Wunsch für das neue Jahr darauf stand.

Die Rauhnächte sind heilige Nächte. Wir bereiten in dieser Zeit einen Torweg, eine Wendezeit, die das vor uns liegende Jahr zu deuten hilft und es sogar beeinflussen kann. Das Rad des Schicksals dreht sich. In diesen Nächten webt sich das neue Jahr in den feinstofflichen geistigen Bereichen. Es ist eine Zeit, die besonders achtsam und bewusst begangen werden sollte.

 

Heiligabend, nach dem Gottesdienst draußen auf unserer Terasse

Am Heiligen Abend habe ich die Weihnachtsgeschichte auf unserer Terasse vorgelesen und dann haben wir Stille Nacht Heilige Nacht gesungen. Es war ein magischer Moment.
Was du liebst lass frei. Kommt es zurück gehört es Dir für immer.
Außerdem ist heute eine Schlüsselnacht, der Tag der unschuldigen Kinder. Hier kannst Du alles, was in den vergangenen Nächten nicht gut gelaufen ist, auflösen.
An diesem Tag ließ laut der Bibel König Herodes alle männlichen Kleinkinder in Betlehem töten, da er hoffte, so Jesus, den neugeborenen Sohn  Gottes zu erwischen, in dem er einen Rivalen sah. An diesem Tag mussten viele unschuldige Kinder sterben. Symbolisch steht dieses Ereignis für die Unterdrückung des Neuen durch das Alte.

Impuls für den Tag

Montag, den 28.12.2020

Aus dem Evangelium
Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten; dort bleibe, bis ich dir etwas anderes auftrage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es zu töten. Mt 2,13

Gedanken
Nachdem die Zeit erfüllt war, sandte Gott nicht einen Gewaltigen, nicht einen großen Denker, nicht einen Eroberer, sondern in die Krippe ein armes schwaches Kind. 

Hermann von Bezzel, Theologe

Gebet
In deine Hände, großer Gott, befehlen wir heute die Kinder der Erde, die geborenen und die ungeborenen, die bedrohten und die satten. Schenke du ihnen deine Gnade und lehre sie an deinem Reich mitzubauen, das allen Menschen zu Heil werden will.

Rauhnächte

In diesem Jahr werde ich in den Rauhnächten ein paar Rituale mitmachen.

Rauhnächte Wikipedia

Räuchern
Eine Christrose bei uns auf der Terasse. Sie ist wunderschön.
Unsere Kaffeetafel am 2.Weihnachtstag.
Weihrauch

Leichtigkeit

Den Atem fließen lassen.

Dem Körper jene Freiheit geben,

die er zum generieren braucht.

Die Augen für Minuten schließen.

Dann den Blick auf den Horizont richten und sich etwas wünschen.

2.Weihnachtsfeiertag 2020

Heute wurde in Deutschland mit dem impfen begonnen.