Tag 49, Coronakrise, Omas 110 Geburtstag, sie wäre heute 110 Jahre alt.

Heute bin ich wieder ganz früh aufgestanden und mit einer Freundin durch den Wald gewalkt. Dabei gingen wir wieder zu unseren Bäumen und umarmten sie. Wir können dabei so herrlich Kraft tanken.

Heute Vormittag nach dem Frühstück habe ich dann zu Hause klar Schiff gemacht: gesaugt und gewischt. Als ich damit fertig war pflückte ich in unserem Garten einen schönen Blumenstrauß mit Flieder, Vergissmeinicht, Löwenmaul, Goldregen, Maiglöckchen für meine Omis Grab. Meine Omi wurde heute genau vor 110 Jahren geboren. Ich brachte den Blumenstrauß an ihr Grab zum Friedhof und auch an meinem Vaters Grab sah ich nach dem rechten. Mein Opa ist in Danzig im Krieg gefallen. Meine Oma hatte eine schwere Zeit durchgemacht. Sie hat 3 Kinder alleine durch die schwere Kriegszeit gebracht. Sie hat sich nie beklagt und hat alles tapfer hingenommen. Ich denke manchmal, dass sie alle eine schwere Zeit durchgemacht haben.

Ich fragte mich, was sie wohl in der jetzigen, heutigen Situation in der Coronakrise gemacht hätten. Meine Oma ist damals aus Hinterpommern mit 3 kleinen Kindern geflohen. Ich bewunderte sie immer dafür, das sie aus dem wenigen was sie hatte so viel gemacht hat. Sie war eine alleinstehende Frau, die 3 Kinder groß gezogen hat. Sie war eine sehr fleißige Frau, die in der Landwirtschaft gearbeitet hat. Sie hat sich auch nicht unterkriegen lassen.

Auch meine Vati war ein ganz fleißiger, toller Mann. Auch er ist als Kind von Hinterpommern aus Horst im Kreis Stolp zusammen mit seinen Geschwistern und der Mutter geflohen. Sie bauten sich in Vorland Mecklenburg Vorpommern eine neue kleine Gärtnerei auf. Sie hielten alle zusammen. 1969 zogen wir nach Wustrau. Mein Vater leitete hier in Wustrau eine kleine Gärtnerei. Er setzte sich sehr auch für seine Mitarbeiterinnen ein. Auch sorgte er mit dafür, dass auf dem Schornstein des Heizhauses der Gärtnerei eine Nisthilfe für Störche gesetzt wurde. Die Störche komme jedes Jahe wieder und sehr oft in vielen Jahren gibt es auch Nachwuchs.

Über 300 Jahre ist unsere Dorflinde auf dem Wustrauer Friedhof alt.

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