Tag 16, Coronakrise, Hoffnung, Einkauf, Ostervorbereitungen

Sonnabend, 27.01.2018, Erinnerung

Mein Leben mit Brustkrebs

Es wird allen, uns das Schicksal in die Hand gelegt, wir müssen es annehmen, und damit fertig werden. Wir können uns freuen, auf der Welt zu sein.

von Bruno Müller, 1990, ein Pfingstsonnabend ca. 22.00 Uhr.

Eine Email von Crinan, die ich von der Plattform f+f kenne, hat mich heute erreicht, über die ich mich sehr gefreut habe.:

Hallo zeichnerin,

crinan hat Dir auf fisch+fleisch eine neue Nachricht geschickt:
crinan schreibt:
Liebe Andrea,
… vor zwei Jahren schrieben wir uns hier… sehe ich eben.
Ich freue mich sehr über Deinen – primär am wichtigsten – persönlichen, wie auch schriftstellerischen Erfolg! Respekt und Applaus! Abermals.
Claudia ist “dank” ihrer Krebserkrankung in einen neuen Lebensabschnitt eingetreten, wo sie ausgesprochen erfolgreich ist. Vielleicht kennst Du ihre beiden Blogseiten.
Sie wird viel zu reisen, Aufenthalten (Hotels, Kuranstalten usw), wie auch in Lokale eingeladen. Was ja natürlich eine äußerst angenehme Seite hat: sie genießt so wiederholt Luxusurlaube und Aufenthalte für den “Energieausgleich” des Berichtens.
Sie macht sehr schöne Fotos und beschreibt fachlich, sachlich aber oft auch sehr gehaltvoll die Örtlichkeiten und Speisen.
Sie macht auch immer wieder Vorträge über ihre Erkrankung bzw. die Folgebehinderung.
Als ich sie vor ca 1,5 Jahren das erste Mal persönlich in Salzburg traf (ich studiere dort seit bald 4 Semestern berufsbegleitend und war ein Semester auf der theolog Fakultät um bestimmte Vorlesungsfächer zu besuchen) war sie noch viel schlechter zu verstehen, als es heute der Fall ist. Mittlerweile versteht man sie gut, wenn sie spricht und tritt charmant und gewinnend auf. Ich denke, sie hat viel Freude an dem, was sie nun tut.
So lebt sie also vor, welch “bunte Blume” aus einem so grauslichen “gatscherten” Kern namens Krebs erwachsen kann.
Sie schreibt übrigens momentan an ihrem zweiten Buch – es wurde von dem Verlag, der ihr erstes Buch druckte, quasi in Auftrag gegeben.
Claudia ist ein “leibhaftiges Beispiel”, wie man Leid und Schmerz umwandeln kann. Durch Annahme, hinschauen, darüber reden und somit “erlösen”.
Ich sehe sie übrigens am Donnerstag. Da ich von da an bis Sonntag Nachmittag wieder Unilehrgang im salzburger Virgil habe. Diesmal – und, das ist das erste Mal – nächtige ich bei Claudia im Gästezimmer. Vor ein paar Tagen schrieb sie: “Martina, das Zimmer ist schon bereit für Dich….”
Tja. Es gibt “sie” – diese “lebendigen Begegnungen” – in dem Fall via fuf.
Herzlichst – und all meine guten Wünsche zu Dir
Martina
Bis gleich auf fisch+fleisch

Link zum Teil 2 meines Buches

MIttwoch, den 15.04.2015, Erinnerung an alte Zeiten

Ich im Sommer 2012 am Werbellinsee

Mein Leben mit Brustkrebs
Erinnerung an bessere Zeiten:
Ich habe heute mal meine alten Fotos sortiert. Da vielen mir so einige Fotos in die Hände, die an bessere Zeiten erinnern. Es war die Zeit vor meiner Krankheit. Ich bin immer ein kerngesunder Mensch gewesen und stand mit beiden Beinen im Leben.

Nun hat sich mein ganzes Leben seit dem letzten Jahr verändert. Ich denke trotz meiner Erkrankung Gott sei Dank sehr positiv. Ich versuche aus dieser Situation das Besste raus zu holen.

Auch heute lacht die Sonne wieder. Da fühlt man sich gleich wohler. Man kann in der Sonne und an der frischen Luft Kraft tanken.